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Max Frisch: «Wem empfehlen Sie, sich zu betrinken?»

Die Fragebogen von Max Frisch gehören zu seinen populärsten Texten. Sie stammen aus dem «Tagebuch1966–1971» und handeln von den grossen Themen der menschlichen Existenz: von Freundschaft, Ehe, Geld, Heimat, Humor oder Tod. Nun gibt es auch einen Fragebogen zum Thema Alkohol, neu entdeckt im Typoskript des Tagebuchs, das im Max-Frisch-Archiv in der ETH-Bibliothek in Zürich aufbewahrt wird. Frisch hat ihn nicht in die Druckfassung übernommen. Artikel der NZZ am Sonntag.

Narcofeminismus

"Es gibt einen grossen Unterschied zwischen Frauen und Männern, wenn es um Drogenkonsum geht", erzählt die Osteurpäerin Olą Belyaeva. "Bei Männern wird Sucht noch einigermassen akzeptiert. Aber bei Frauen gar nicht. Für sie gilt: Entweder du bist nüchtern oder du kommst ins Gefängnis oder in die Psychiatrie." Im Moment steht die Bewegung der Narcofeministinnen noch ganz am Anfang. Die Frauen arbeiten vor allem daran, Netzwerke zu knüpfen, sich über Drogenpolitik und Feminismus auszutauschen und zu informieren. Ein Beitrag auf VICE.

Konsumtagebuch-App der Arud

Seit drei Jahren bietet die Arud kostenlos eine Konsumtagebuch-App (bei Google Play und im App Store) an, mit der sich der eigene Konsum einfach erfassen lässt. Nebst dem Konsum von unterschiedlichen psychoaktiven Substanzen lassen sich damit auch sonstige Konsumgewohnheiten festhalten, wie das Gamen oder Netflix-Binge-Watching. Betroffene erhalten damit ein praktisches Hilfsmittel, um ihre Konsumziele zu formulieren und Veränderungsschritte planen und fortlaufend überprüfen zu können. Zudem läuft eine Online-Umfrage für NutzerInnen der App.

Suchtprävention bei Jugendlichen: Das grosse Potential der Eltern

Eltern haben ein grosses Potential in der Suchtprävention. Mit aktiver elterlicher Begleitung und einer vertrauensvollen Beziehung ist bereits viel gewonnen. Eine neue detaillierte Auswertung (pdf, 124S.) der Schweizer Schülerstudie HBSC vom 2018 zeigt: Jugendliche, über deren Freizeitverhalten die Eltern gut Bescheid wissen und die sich durch ihre Familie unterstützt fühlen greifen signifikant weniger oft zu psychoaktiven Substanzen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Belgien: Wenn Kinder mitfahren, ist Rauchen im Auto verboten!

Am 18. August 2019 ist in Belgien ein Gesetz in Kraft getreten, das Erwachsenen das Rauchen im Auto untersagt, wenn Kinder unter 16 Jahren mitfahren. Wer das Gesetz übertritt, kann von der Polizei oder den Behörden gebüsst werden. Ein weiteres Verbot wird am kommenden 1. November in Kraft treten: Das Verkaufsverbot von Tabakwaren an Minderjährige; bisher galt dieses nur für unter 16-Jährige. Beitrag (Französisch) auf rtbf.be

Suchtmedizin in der Lehre – ein Situationsbericht aus der Schweiz

Die suchtmedizinische Ausbildung kommt im Studium der Humanmedizin zu kurz. Im Rahmen der universitären Lehre wäre eine koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen tangierten Fachgebiete wichtig – wie das gehen kann, machen die Universitäten von Grossbritannien vor, Beitrag von ARUD. Der Artikel (kostenpflichtig) «Suchtmedizin in der Lehre – ein Situationsbericht aus der Schweiz» ist in der Fachzeitschrift SuchtMedizin erschienen.

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