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Ausgaben für die Drogenbehandlung in Europa: ein methodischer Überblick

Schätzungen zufolge werden jährlich mehr als eine Million Menschen in der Europäischen Union wegen drogenbedingter Probleme behandelt. Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten der Drogenbehandlung in Europa angesichts schrumpfender öffentlicher Haushalte und des zunehmenden Drucks auf die Gesundheitssysteme? In Zusammenarbeit mit Experten aus der ganzen Welt hat die Europäische Drogenbeobachtungsstelle EBDD einen Bericht (pdf, 196S.) erstellt, der die derzeitige Praxis zur Abschätzung der Kosten für die Behandlung von Drogenproblemen darstellt. Medienmitteilung der EBDD.

SmokeFree-Kampagne: Rauchende unterschätzen ihr Erkrankungsrisiko

Mit der Botschaft «Kein Zufall: 75% der unter 50-jährigen Herzinfarktpatienten rauchen» macht die neue Welle der SmokeFree-Kampagne darauf aufmerksam, dass Rauchende häufiger von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Zwei Drittel der Rauchenden wissen zwar über die generellen Gefahren des Tabakkonsums Bescheid, das persönliche Erkrankungsrisiko schätzen sie jedoch zu tief ein. Medienmitteilung und Videos zur Kampagne auf der Seite des BAG. www.smokefree.ch

Tabakprävention: Schweiz schneidet beim Jugendschutz schlecht ab

Kinder und Jugendliche sind der Werbung für Tabakprodukte massiv ausgesetzt. Dabei ist gerade für diese Altersgruppe die Gefahr abhängig zu werden, besonders gross. Verglichen mit anderen europäischen Ländern schneidet die Schweiz beim Jugendschutz immer noch schlecht ab. Rauchen ist immer noch die häufigste Ursache für Krebs. Medienmitteilung der Krebsliga

Stadt Zürich: Die Entkriminalisierung des weissen Gifts

Kokain ist in gewissen Kreisen Zürichs längst im Alltag angekommen. Und zwar nicht nur bei Partygängern – die Konsumenten sind in allen Gesellschaftsschichten zu finden, ob Student, Ärztin oder Lagerist. Laut einer Studie belegt Zürich in Europa beim Kokainkonsum den dritten Platz. Fachleute fordern deshalb ein Umdenken bei Kokain und Co. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung. Interview mit der Stadtzürcher Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen in der NZZ. Leserdebatte der NZZ.

Deutschland: Forderungen für eine wirksame Ambulante Suchthilfe

Ambulante Suchthilfe ist wichtig und wirksam. Sie umfasst ein breites Spektrum von Angeboten, das jährlich über einer halben Million Betroffenen zugutekommt. Gleichzeitig befindet sich die ambulante Suchthilfe in einer desolaten Finanzierungssituation, die weit von der gesetzlich geforderten Nahtlosigkeit und Einheitlichkeit entfernt ist und sich oft nur aus jährlich widerrufbaren Zuschüssen speist. Aus Sorge um das ambulante Versorgungssystem für abhängigkeitskranke Menschen hat der Vorstand des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. Forderungen (pdf, 12S.) für eine wirksame ambulante Suchthilfe verabschiedet.

Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz

85.9% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren konsumierten im Jahr 2016 Alkohol. Gut die Hälfte der Bevölkerung trank mindestens einmal pro Woche Alkohol, jede zehnte Person jeden Tag. Ein gutes Fünftel konsumierte risikoreich Alkohol: 20.7% der Bevölkerung gaben an, mindestens einmal pro Monat 4 (Frauen) respektive 5 (Männer) und mehr Standardgläser nacheinander zu trinken. 2016 rauchten 25,3% der Personen über 15 Jahre in der Schweiz, das heisst ein Viertel der Bevölkerung. Dieser Anteil hat sich seit rund zehn Jahren nur marginal verändert. Weiter ist Cannabis in der Schweiz nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz. 7.3% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren haben im Jahr 2016 angegeben, in den letzten 12 Monaten vor der Befragung zumindest einmal Cannabis konsumiert zu haben. Die Publikation (pdf, 194S.) "Suchtmonitoring Schweiz. Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit. Faktenblatt (pdf, 2S.) zum Konsum illegaler Drogen, Faktenblatt 2S.) zum Tabakkonsum, Faktenblatt (4S.) zum Alkoholkonsum.

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