Suchen

Alle News im Überblick

Angehörigenarbeit in der Suchthilfe

Gerade zwei aktuelle Beiträge thematisieren die Angehörigenarbeit: Ein Positionspapier argumentiert wieso Verbesserungen in der Praxis in Deutschland notwendig sind. Ein Fachartikel zeigt auf, dass die Angebotspalette an Unterstützungsmöglichkeiten in Deutschland nach wie vor zu wünschen übrig lässt und Stigmatisierungsängste neben strukturellen Barrieren und Zugangshürden u. a. ein Grund dafür sind, dass Angehörige die bereits bestehenden Angebote nur selten bis gar nicht nutzen.

  • Angehörige
  • Deutschland
  • Suchthilfe
  • Suchthilfeangebot

Podcast zum Thema K.O.-Tropfen

K.O.-Tropfen, die heimlich ins Getränk gemischt werden, Opfer willenlos machen und oft mit sexualisierter Gewalt enden. Welche Substanzen als K.O.-Tropfen zum Einsatz kommen, wie sie im Körper wirken und warum die Täter so schwer überführt werden können, darüber sprechen der Gerichtsmediziner Dr. Christian Reiter und FALTER-Chefredakteur Florian Klenk in einer im Frühjahr erschienenen Folge des Podcasts „Klenk+Reiter“.

  • GHB | GBL
  • Österreich

Pilotprojekt zur Alkoholprävention im Kanton Thurgau

Wie viel Alkohol trinken Sie? Hatten Sie deswegen schon einmal ein schlechtes Gewissen? Diese und andere Fragen wurden Patient:innen auf zwei Abteilungen im Spital Münsterlingen am Bodensee gestellt. Egal, ob sie wegen eines Beinbruchs oder Magenschmerzen im Spital waren. Denn Alkoholsucht bleibt oft unentdeckt. Ein Spital im Thurgau schaut darum genauer hin und könnte Vorbild für andere werden.  

  • Alkohol
  • Kanton

Psilocybin zur Behandlung von Magersucht erprobt

Wissenschaftler:innen haben die Wirkung von Psilocybin auf Patientinnen mit Magersucht untersucht. Die Studienteilnehmenden vertrugen die psychoaktive Substanz aus Pilzen wie »magic mushrooms« gut. Zugleich stellten sie bei vier ihrer zehn Patientinnen sogar eine deutliche Verbesserung der Krankheitssymptome auch noch nach drei Monaten fest.

  • Forschung | Statistik
  • Therapie
  • Verhaltenssüchte

Cannabis-Teillegalisierung in Luxemburg

Im Luxemburgischen Parlament wurde im Juni ein Gesetz beschlossen, dass es Erwachsenen erlaubt, bis zu vier Cannabis-Pflanzen privat anzubauen. Auch der private Konsum zu Hause ist künftig nicht mehr strafbar. Die Strafbarkeit von Konsum und Besitz im öffentlichen Raum bleibt jedoch aufrecht, ebenso bleibt der Handel verboten.

  • Cannabis
  • Cannabispolitik
  • International

Mini-Guide: ältere Menschen und Substanzkonsum

Dieser von der Europäischen Be­ob­ach­tungs­stelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) angebotene Mini-Leitfaden befasst sich mit dem Substanzkonsum der alternden Bevölkerung in Europa. Der Guide gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die bei der Planung oder Durchführung von Massnahmen im Gesundheits- und Sozialbereich für ältere Drogenkonsumierende zu berücksichtigen sind, und zeigt die Verfügbarkeit und Wirksamkeit der Massnahmen auf.

Veranstaltungen

Nach oben

Infodrog

Schweizerische Koordinations-
und Fachstelle Sucht

Eigerplatz 5
3007 Bern

+41 (0)31 376 04 01