Alle News im Überblick
Faktenblatt «Kiffen, sniffen, spicken & Co.»
Das Faktenblatt «Kiffen, sniffen, spicken & Co.» beruht auf dem gleichnamigen Bericht und fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Auswertung der Befragung zum Freizeitdrogen-Konsumverhalten auf zwei Seiten zusammen.
- Freizeitdrogenkonsum
- Infodrog
Faktenblatt «Kiffen, sniffen, spicken & Co.» auf infodrog.ch
Leitlinien für Kontakt- und Anlaufstellen
In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe K&A des Fachverbands Sucht hat Infodrog die «Leitlinien für Kontakt- und Anlaufstellen» – ehemals «Standards K+A» – überarbeitet. Die Leitlinien geben Empfehlungen zum Angebot und zur Qualitätssicherung in Kontakt- und Anlaufstellen ab. Das Dokument liegt erstmals auch auf Französisch vor.
- Infodrog
- Schadensminderung
Umfrage zur beruflichen Situation von Beschäftigen in der Peer-Arbeit
Jelena Hoghe forscht über die berufliche Situation von Beschäftigten in der Peer-Arbeit (z.B. EX-IN Genesungsbegleiter:innen, Peer Berater:innen). Diese scheint nach ersten Erkenntnissen oft stressreich zu sein, z.B. wird von Rollenkonflikten oder Stigmatisierung berichtet. Sie möchte nun in der Peer-Arbeit tätige zu ihren beruflichen Belastungen und Ressourcen befragen und auch, wie sie mit beruflichen Belastungen umgehen. Hauptziel der Studie ist, Hinweise zu finden, wie die Arbeitssituation der Beschäftigten in Peer-Arbeit verbessert werden kann. Die Befragung ist online und anonym und teilt sich in zwei Fragebögen auf.
- Forschung | Statistik
- Peers
Pflichtlager wegen schwerer Mangellage bei Schmerzmitteln wird freigegeben
In der Schweiz sind zu wenig orale Opioide verfügbar, insbesondere Morphinpräparate. Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat entschieden, wegen der sich abzeichnenden schweren Mangellage bei diesen Schmerzmitteln das Pflichtlager von Opioiden freizugeben. Die entsprechende Verordnung tritt am 15. März 2022 in Kraft.
- Heroin | Opioide
- OAT
- Opioidhaltige Schmerzmittel
- Schadensminderung
Z-proso: Studie zum multiplen Substanzkonsum bei Zürcher Jugendlichen
Basierend auf den Daten des Zürcher Längsschnittprojekts zur sozialen Entwicklung von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter «Z-prozo» ergab diese Studie, dass der Konsum verschiedener Arten von Substanzen ein weit verbreitetes und vielschichtiges Phänomen ist, das typischerweise in der Adoleszenz auftritt. Um die Entwicklung geeigneter Präventionsmechanismen zu erleichtern, müssen die Heterogenität des Mehrfachkonsums von Substanzen und die jeweiligen soziodemografischen und entwicklungsbedingten Vorläufer berücksichtigt werden.
- Forschung | Statistik
- Jugendliche
- Kanton
- Mischkonsum
Studie über Obdachlosigkeit
Erstmals wurden in der Schweiz landesweit Obdachlose befragt. Zwei Drittel sind laut der Studie Sans-Papiers. Besonders viele obdachlose Sans-Papiers leben in Genf und Lausanne, etwas weniger in Zürich. Das liegt am sozialen Netzwerk, das die Sans-Papiers in diesen Städten vorfinden, aber auch an der Sprache: «Viele Sans-Papiers in der Westschweiz kommen aus dem Maghreb», so der Studienautor Jörg Dittmann. Neue Ansätze zeigen einen Weg aus der Obdachlosigkeit, haben es aber politisch schwer.
- Forschung | Statistik
- Migration
- Schadensminderung
Veranstaltungen
Anspruchsvolle Situationen in der Suchtarbeit – Ethik als Reflexionsmethode für Fachpersonen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung «Substanzkonsum bei Jugendlichen: News aus Forschung und Praxis»
Die Tagung bietet ein Update aus Praxis und Forschung zu aktuellen Konsumphänomenen und Substanztrends bei Jugendlichen sowie zur Versorgungssituation.
Veranstalter: Infodrog
4. Luzerner Suchtforum: Sucht im Alter: Gesundheitliche, soziale und strukturelle Herausforderungen
Veranstalter: Dienststelle Gesundheit und Sport des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern & Partnerorganisationen