Alle News im Überblick
Abstimmung «Kinder ohne Tabak» am 13. Februar 2022
Der Bundesrat hat heute entschieden, dass die Initiative «Kinder ohne Tabak» am 13. Februar 2022 zur Abstimmung kommen wird. Die Gesundheitsorganisationen sowie Jugend- und Sportverbände mussten die Volksinitiative lancieren, weil nur so wirksamer Jugendschutz umgesetzt werden kann. Denn Bundesrat und Parlament lassen mit dem Tabakproduktegesetz weiterhin genau diejenige Werbung zu, die Kinder und Jugendliche erreicht und sie so in den schädlichen Tabakkonsum führt. Nun hat das Volk das letzte Wort. Artikel auf www.suchtschweiz.ch.
Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen
Der Jahresbericht von Infodrog «Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen: Platzangebot und Auslastung der stationären Suchttherapieinstitutionen und deren Angebote im betreuten/begleiteten Wohnen in der Schweiz im Jahr 2020» wurde veröffentlicht.
- Infodrog
- Institution
- Suchthilfeangebot
«Es braucht ein vollständiges Tabakwerbeverbot»
Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) kritisiert das Tabakproduktegesetz, wie National- und Ständerat es verabschiedet haben. Matthias Weishaupt, Präsident der EKSN, erklärt im Interview, warum. Das Interview ist auf www.spectra.
Alarmierende Studie: Pandemie macht Junge psychisch krank
Eine Umfrage in 21 Ländern ergab, dass sich jeder fünfte Mensch im Alter zwischen 15 und 24 Jahren «häufig depressiv fühlt oder wenig Interesse daran hat, Dinge zu tun». Der Bericht der Unicef stellt dabei einen direkten Bezug zu den Auswirkungen der Pandemie her: «Nach den neuesten verfügbaren Daten von Unicef ist weltweit mindestens eines von sieben Kindern direkt von Lockdowns betroffen, während mehr als 1.6 Milliarden Kinder einen gewissen Bildungsverlust erlitten haben». Bericht (pdf, Englisch, 262 S.) der Unicef; Artikel dazu auf www.srf.ch.
Deutschland: Der Jahresbericht der Drogenbeauftragten ist verfügbar
Auch der aktuelle Jahresbericht fasst aktuelle Zahlen zum Drogenkonsum und -handel zusammen. Während der Konsum von Alkohol und Tabak demnach insgesamt leicht rückläufig ist, stieg wie in den Jahren zuvor der Cannabiskonsum gerade bei den jungen Erwachsenen. Im Bereich organisierte Drogenkriminalität ist seit Jahren eine steigende Zahl von Handelsdelikten zu verzeichnen. Durch die Corona-Pandemie verlagerte sich der Handel von der Straße ins Internet. Der Bericht (pdf, 80S.) auf www.drogenbeauftragte.de; ein Artikel dazu auf www.sueddeutsche.de.
Methamphetamin aus Afghanistan: Europa sollte sich besser vorbereiten
In einem neuen Bericht der Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) wird das relativ neue Aufkommen der Methamphetaminproduktion in Afghanistan untersucht und es werden Massnahmen aufgezeigt, die in Europa ergriffen werden können, um Risiken zu mindern. Die Publikation weist darauf hin, wie wichtig es ist, die politischen Entscheidungsträger:innen in Europa sowie die Strafverfolgungsbehörden (insbesondere diejenigen, die an den traditionellen Heroinhandelsrouten liegen) für dieses Thema zu sensibilisieren. Bericht (pdf, Englisch, 13. S.) auf www.emcdda.europa.eu.
Veranstaltungen
Anspruchsvolle Situationen in der Suchtarbeit – Ethik als Reflexionsmethode für Fachpersonen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung «Substanzkonsum bei Jugendlichen: News aus Forschung und Praxis»
Die Tagung bietet ein Update aus Praxis und Forschung zu aktuellen Konsumphänomenen und Substanztrends bei Jugendlichen sowie zur Versorgungssituation.
Veranstalter: Infodrog
4. Luzerner Suchtforum: Sucht im Alter: Gesundheitliche, soziale und strukturelle Herausforderungen
Veranstalter: Dienststelle Gesundheit und Sport des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern & Partnerorganisationen