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Medikamentensucht: Wir reden über das Tabu

Schlaf- und Beruhigungsmittel sind hochwirksame Medikamente, die bei kurzfristiger Einnahme Leiden lindern können. Längerfristig eingenommen können sie abhängig machen – ein Risiko, das vielen nicht bewusst ist. Benzodiazepine werden oft zu lange eingenommen. Schätzungen gehen davon aus, dass in der Schweiz zwischen 200‘000 bis 400'000 Personen einen problematischen bis abhängigen Gebrauch von Benzodiazepinen und ähnlichen Medikamenten aufweisen. Damit steht die Abhängigkeit von Benzodiazepinen in der Schweiz an dritter Stelle – nach Tabak und Alkohol. Auf der Webseite von www.arud.ch gibt es einen Clip sowie weitere Informationen zur Medikamentensucht.

Wirkstoffe im Speed

In Deutschland ist der Wirkstoffgehalt von Speed (Amphetamin) im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, in der Schweiz und in den Niederlanden ist er jedoch gestiegen. Der Blogbeitrag wertet Daten der drei Berichte (Amphetamin Auswertung 2019 von Safer Party in Zürich, dem Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht und dem Annual Report 2019 des Drugs Information and Monitoring System) aus.  Der Blogbeitrag auf www.blogs.taz.de.

Erkenntnisse aus einer Alkoholpause

Es gäbe viele Gründe, eine Weile auf Alkohol zu verzichten. Doch nicht die Aussicht auf einen erholsameren Schlaf, eine schönere Haut, eine gesündere Leber oder den Gewichtsverlust von rund zweieinhalb Kilo war es, die mich reizte, einen Monat abstinent zu leben. Sondern eine simple Frage: Bin ich frei? Ein Erfahrungsbericht zum "dry january". Der Artikel vom Tages-Anzeiger.

Schweizer Suchtpanorama 2021: Corona-Stress und Sucht

Welches sind die aktuellen Konsumtrends bei Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz? Welche Probleme manifestieren sich beim Konsum von Medikamenten, beim Geldspiel und beim Internetgebrauch? Das jährlich erscheinende Schweizer Suchtpanorama nimmt sich dieser und weiterer Fragen an, liefert neuste Fakten und Zahlen, stellt Zusammenhänge her und kommentiert. Die Covid-19-Pandemie schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Gesundheitskrise verstärken dabei die besonders gefährlichen Konsummotive. Dazu zählt der Versuch, Belastungen durch Alkohol- und Medikamentenmissbrauch oder problematisches Geldspiel zu bewältigen. Das Suchtpanorama (pdf, 36S.) von Sucht Schweiz ist online verfügbar.

Einführung in das neue QuaTheDA-Referenz­system 2020

Besuchen Sie im Juni 2021 die neuen Weiterbildungskurse zur Einführung in das revidierte QuaTheDA-Referenzsystem 2020. Melden Sie sich sogleich online an.

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Suchterkrankungen: Entstehungsursachen und Hintergründe

Suchterkrankungen zählen mit mehr als 3 Millionen Betroffenen in Deutschland zu den häufigsten psychischen Störungen in der Bevölkerung. Mehr als 180.000 Menschen sterben jährlich vorzeitig an einer Alkohol- oder Tabakabhängigkeit. Alles in allem Grund genug, mehr zu den Entstehungsursachen und Hintergründen der meist im Verborgenen und mit starken Schamgefühlen ablaufenden Suchterkrankungen zu erfahren. Der Artikel auf www.addiction.de.

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