Alle News im Überblick
Neuer Monitoringbericht zur Schadenminderung in Europa des Correlation – European Harm Reduction Network
Der Bericht Civil Society monitoring of harm reduction in Europe 2020 liefert eine Übersicht über Angebote der Schadenminderung in Europa und zu deren Umgang mit COVID-19.
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Alkohol: Neue Sensibilisierungs- und Informationsinstrumente für SeniorInnen
Eine interkantonale Arbeitsgruppe in der Romandie hat, begleitet vom GREA und einer Kommission des Groupement des Services de Santé Publique, Präventionsmassnahmen speziell für SeniorInnen entwickelt. Diese Sensibilisierungs- und Informationsinstrumente stehen den Kantonen nun zur Verfügung. Die Hilfsmittel sollen das Wissen von Fachleuten stärken und bieten Möglichkeiten, das immer noch zu wenig beachtete Thema Alkoholkonsum und Alter in der Praxis zu behandeln. Bei Interesse kann GREA den Kontakt zu den zuständigen kantonalen VertreterInnen herstellen. Artikel auf Deutsch, weitere Informationen auf Französisch.
Bericht: Monitoring Harm Reduction
Der Bericht "CIVIL SOCIETY MONITORING OF HARM REDUCTION IN EUROPE 2020" ist publiziert worden. Der Bericht beleuchtet die Maßnahmen zur Schadensminimierung in Europa aus der Sicht von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Mehr als einhundert Organisationen und Einzelpersonen aus 34 verschiedenen europäischen Ländern, darunter auch der Schweiz, haben sich am Bericht beteiligt. Der Bericht (pdf, 120S., Englisch) ist online verfügbar.
«Sexistische und LGBTIQ*-feindliche Online-Hassrede im Kontext von Kindern und Jugendlichen
Frauenfeindlichkeit, Homo- und Transfeindlichkeit sowie andere Arten von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der Sexualität sind auch im Internet verbreitet. Vorurteile und geschlechtsspezifische Benachteiligungen widerspiegeln sich online in Form von Hassrede. Im Kontext des Schwerpunktes «Hass im Netz» hat Jugend und Medien Lea Stahel und Nina Jakoby vom soziologischen Institut der Universität Zürich damit beauftragt, den nun vorliegenden Forschungsbericht zu verfassen. Er bietet einen Überblick über das Phänomen der sexistischen und LGBTIQ*-feindlichen Hassrede. Artikel und Bericht auf www.jugendundmedien.ch.
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Neue Drogenpolitik in Norwegen: Gesundheit statt Bestrafung und Ächtung
Nahezu unbeachtet beginnt in Norwegen eine neue Epoche der Drogenpolitik, so dass der Satz: Norwegen ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht – oder auch: besser spät als nie – durchaus berechtigt erscheint. Das Land etabliert eine neue, smarte Drogenpolitik, bei der die Gesundheit der Konsumenten und Abhängigen ganz im Vordergrund steht und auf die schädlichen Strategien der Bestrafung und Ächtung verzichtet wird. Drogenabhängige sind Kranke und keine Kriminellen, heißt die Kernbotschaft. Sie werden kriminell durch das System der punitiven, bestrafenden Drogenpolitik. Artikel auf www.addiction.de.
Massiv mehr Verstösse gegen Jugendschutz
Im vergangenen Jahr sind in 469 Betrieben im Kanton St.Gallen Alkohol- und Tabaktestkäufe durchgeführt worden. Die durchschnittliche Verstossquote ist im Vergleich zum Vorjahr über das Dreifache angestiegen. Die Ergebnisse lassen einen Zusammenhang mit der Pandemie vermuten. Durchgeführt werden die Testkäufe durch das Blaue Kreuz St.Gallen-Appenzell und die Stiftung Suchthilfe. Artikel auf www.sg.ch.
Veranstaltungen
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung – Belastungen, Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
28. Substitutions-Forum Plattform für Drogen-Therapie
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit – ÖGABS
Dauer: 9.-10. Mai 2026
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm