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Cannabisprodukte mit niedrigem THC-Gehalt in Europa

Diese Publikation der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD gibt einen ersten Überblick über die Situation und diskutiert die Arten der verfügbaren THC-armen Produkte, die Nutzerprofile, die damit verbundenen Schäden und die Reaktionen der Behörden in Europa. Produkte mit niedrigem THC-Gehalt, die ähnliche Formen wie illegale Cannabisprodukte annehmen, wie z. B. Räuchermischungen, Öle und Esswaren, stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Studie.

THC-Grenzwert für Cannabis im Strassenverkehr

Cannabis ist die häufigste illegale Wirksubstanz im Strassenverkehr. Ab wann die Einnahme von THC-haltigem Cannabis eine Gefahr für den Verkehr darstellt, wurde im Rahmen einer Literaturanalyse im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit BAG untersucht. Sie kommt zum Schluss, dass ab einer Konzentration von 3.0 - 4.1 ng/mL THC im Blut FahrerInnen etwa so stark beeinträchtigt sind, wie wenn sie 0.5‰ Alkohol im Blut hätten. Ein erhöhtes Unfallrisiko für Cannabis ergibt sich ab einem Wert von 5 ng/mL THC. Bericht (pdf, 45S. der Universität Basel und  Factsheet (pdf, 2S.) des BAG.

Drogenkonsumräume

Drogenkonsumräume (DKR) sind mittlerweile integrale Bestandteile nationaler aber auch internationaler Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Drogenmortalität. Auch die WHO und die Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD zählen DKR zu den wichtigsten Angeboten, um Drogentodesfälle und die Verbreitung von Infektionskrankheiten zu vermindern. Das Thema Drogenkonsumräume bildet den Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe (pdf, 109S.) der Wiener Zeitschrift für Suchttherapie Rausch.

Exzessive Mediennutzung im Jugendalter nimmt zu

Die problematische Computerspiel- und Internetnutzung ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit 2015 gestiegen. Dies zeigen die Ergebnisse (pdf, 44S.) der Drogenaffinitätsstudie 2019 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Mitteilung der BZgA.

Prävention von computerspiel- und internetbezogener Störung

Dieses Jahr hat coronabedingt medial viele Neuerungen mit sich gebracht und viele bestehende Techniken selbstverständlich werden lassen. Gleichzeitig steht die Anerkennung verschiedener Verhaltenssüchte, so auch der Computerspielsucht, als Krankheitsbild im ICD 11 durch die WHO bevor. Dies hat der Fachverband Medienabhängigkeit e.V. in Deutschland zum Anlass genommen sein Positionspapier (pdf, 4S.) Prävention zu überarbeiten und um aktuelle politische Forderungen zu ergänzen.

Psychische Gesundheit in der Schweiz

Der fünfte Monitoringbericht des Obsan zur psychischen Gesundheit in der Schweiz informiert zur Entwicklung des psychischen Gesundheitszustands, zu Schutz- und Risikofaktoren und zur Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Leistungen. Ausserdem geht er auf spezifische Themen wie Invalidisierung sowie Suizid und Kosten ein und gibt damit einen Überblick über die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung.

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