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Deutschland: Konsum von Alkohol und Tabak steigt in Coronakrise deutlich

Es gehört zu den ungesunden Aspekten der Corona-Beschränkungen: Seit Beginn der Pandemie greifen viele Raucher und Alkoholkonsumenten laut einer Umfrage häufiger zu den Suchtmitteln. Artikel auf Spiegel Online.

In Österreich wird weniger geraucht

Die Gesundheitsbefragung 2019 (ATHIS) zeigt unter anderem einen Rückgang des Anteils der täglichen Raucherinnen und Raucher. Gaben im Jahr 2014 noch rund 24 Prozent der Befragten an, täglich zur Zigarette zu greifen, waren es bei der aktuellen Untersuchung nur mehr rund 20 Prozent. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass erstmals seit Beginn der Erhebungen (1972) der Anteil der weiblichen (täglichen) Raucher gesunken ist. Beitrag auf praevention.at

Nez Rouge bietet dieses Jahr keinen Heimfahrdienst an

Die Präventionskampagne Nez Rouge findet dieses ohne Heimfahrdienst statt. Mit dem Maskottchen Rudolph ruft Nez Rouge Autofahrer/innen zu verantwortungsvollem Handeln auf. Das heisst: Es wird im Voraus ein fahrtüchtiger Fahrer bestimmt, wer fahruntüchtig ist, ruft ein Taxi oder einen Bekannten an, verwendet die öffentlichen Verkehrsmittel oder übernachtet vor Ort. Mitteilung von Nez Rouge.

Corona-Pandemie und Suchtmedizin

Zwei Beiträge in der Fachzeitschrift "Sucht" zur Corona-Pandemie sind online zugänglich:

  • SARS-CoV-2 Pandemie und Suchterkrankungen: Schwerpunkt Opioidabhängigkeit und Substitution. Ein Erfahrungsbericht aus Bayern
  • Coronakrise und Suchtmedizin: Ein Praxisbericht Deutschland

Neuklassifizierung von Cannabis

Nach ihrer allerersten kritischen Überprüfung der Cannabis-Klassifizierung gab die Weltgesundheitsorganisation im Januar 2019 eine Sammlung formeller Empfehlungen für die Neuplanung von Cannabis und cannabisähnlichen Substanzen heraus. 53 Mitgliedsstaaten der Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs CND) werden im Dezember 2020 über diese Empfehlungen abstimmen. Artikel (pdf, 11S., Englisch) auf The Transnational Institute TNI.

COVID-19: Beispiele aus der Praxis

Die Pompidou-Gruppe hat die Online-Plattform "Rette Leben schütze Menschen" für politische Entscheidungsträger und Praktiker eingerichtet. Sie liefert konkrete Beispiele für Praktiken zur Milderung der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen für Drogenkonsumierende und Personen, die mit Drogen in Kontakt kommen.

Veranstaltungen

Olten Weiterbildung

Fachseminar: Esstörungen

Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Mondsee (Österreich) Tagung

28. Substitutions-Forum Plattform für Drogen-Therapie

Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit – ÖGABS

Dauer: 9.-10. Mai 2026

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