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Ein Prozess, der Social Media verändern könnte

In Kalifornien hat ein Verfahren gegen Meta begonnen. 29 US-Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, Facebook und Instagram mit suchtfördernden Mechanismen für junge Nutzer:innen gestaltet zu haben. Im Fokus der Klage stehen Mechanismen wie Endlos-Scrollen, Likes und Push-Benachrichtigungen. Das Verfahren könnte Folgen für den Jugendschutz und die Gestaltung sozialer Medien haben.

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Neue Handlungsempfehlungen zum Umgang mit NPS in Haft

Neue psychoaktive Substanzen (NPS) beschäftigen viele Justizvollzugsanstalten. Ein von akzept e.V. und der Deutschen Aidshilfe veröffentlichtes Papier empfiehlt, neben Kontrollen verstärkt auf Früherkennung, Information, psychosoziale Beratung und Schadensminimierung zu setzen. Ziel ist ein gesundheitsorientierter Umgang, der Risiken reduziert und die Versorgung von konsumierenden Inhaftierten verbessert.

Warum suchen Menschen den Alkoholrausch?

Eine neue Folge von Terra Xplore geht der gesellschaftlichen Rolle von Alkohol nach. Der Beitrag zeigt, wie eng Alkoholkonsum mit Ritualen, Gemeinschaft und dem Wunsch nach Enthemmung verbunden ist. Gleichzeitig erinnert er an die gesundheitlichen Folgen: In Deutschland leben rund vier Millionen Menschen mit alkoholbezogenen Störungen. Fachleute plädieren deshalb für einen bewussteren Umgang mit Alkohol statt für die Frage, ob überhaupt getrunken werden sollte.

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Frankreichs Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige vorerst gestoppt

Der französische Verfassungsrat hat ein erst im Juli beschlossenes Gesetz gestoppt, das die Nutzung sozialer Netzwerke durch unter 15-Jährige einschränken sollte. Die Richter:innen sahen darin einen unverhältnismässigen Eingriff in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit von Minderjährigen. Die Regelung hätte ab September 2026 für neue Konten gelten sollen. Präsident Emmanuel Macron kündigte an, die Regelung überarbeiten zu lassen.

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Rückblick: Drug Checking an der Street Parade 2026

An der Street Parade 2026 wurden an den beiden Zürcher Drug-Checking-Standorten insgesamt 141 Substanzproben analysiert. Dabei stiessen die Fachpersonen unter anderem auf mehrere MDMA-Pillen mit dem besonders riskanten Wirkstoff PMMA sowie auf verschiedene falsch deklarierte Cathinone. Die hohe Auslastung der Testangebote unterstreicht deren Bedeutung für die Schadensminderung.

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Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Sucht

Eine neue BAS-Publikation beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu Substanzkonsum und Suchterkrankungen bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Sie zeigt bestehende Versorgungslücken auf und betont die Bedeutung barrierefreier Präventions-, Beratungs- und Behandlungsangebote sowie einer engeren Zusammenarbeit von Suchthilfe und Eingliederungshilfe.

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Veranstaltungen

Infodrog, Bern Weiterbildung infodrog

Internes Audit (2 Halb­tage)

Sowohl durch theoretische als auch praktische Lehrinhalte zielt die Weiterbildung darauf ab, das Verständnis der Prinzipien sowie des praktischen, schrittweisen Ablaufs des internen Audits gemäss QuaTheDA zu vertiefen. Damit ein praktischer Bezug geschaffen werden kann, werden die Teilnehmende zwischen den beiden Kurstagen ein internes Audit in der eigenen Institution durchführen.

Infodrog, Bern Weiterbildung infodrog

Einführung in die QuaTheDA-Norm 2026

Eine gut in den Alltag der Fachleute integrierte Qualitätsentwicklung gewährleistet funktionale Strukturen, reibungslose Abläufe und bringt einen Mehrwert für alle Personen und Institutionen, die von den erbrachten Leistungen profitieren.

Sowohl durch theoretische als auch praktische Lehrinhalte zielt die Weiterbildung darauf ab, das Verständnis und die Anwendung des Qualitätsmanagementsystems zu stärken, für den Suchtbereich, Prävention und Gesundheitsförderung.

Berlin Tagung

9. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo)

Veranstalter: akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

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Infodrog

Schweizerische Koordinations-
und Fachstelle Sucht

Eigerplatz 5
3007 Bern

+41 (0)31 376 04 01