Alle News im Überblick
Studienreport zu problematischer Smartphone-Nutzung
Ein neuer Studienreport aus Deutschland liefert Hinweise auf eine verbreitete problematische Smartphone-Nutzung bei Erwachsenen. Von 1 285 befragten 18- bis 65-Jährigen erreichten 31 % den Schwellenwert einer angepassten Skala für problematische beziehungsweise suchtartige Nutzung. Bei den 18- bis 29-Jährigen waren es 55 %. Über eine Android-App erfasste Nutzungsdaten zeigen zudem eine mediane Bildschirmzeit von 4 Stunden und 25 Minuten pro Tag. Aufgrund einer möglichen Auswahlverzerrung sind die Ergebnisse vorsichtig zu interpretieren.
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Drogenkonsumräume senken Hospitalisierungen
Ein neues Arbeitspapier untersucht die Wirkung von Drogenkonsumräumen in der Schweiz. Die Auswertung von Spitaldaten aus den Jahren 1998 bis 2022 zeigt: Nach der Eröffnung einer Einrichtung gingen drogenbedingte Hospitalisierungen im Umkreis von fünf Kilometern um rund 35 Prozent zurück. Auch tödliche Verläufe nahmen ab, während nicht tödliche Vergiftungen häufiger wurden. Dies könnte darauf hindeuten, dass medizinisch begleiteter Konsum Todesfälle verhindert.
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Trading-Sucht nimmt zu
Das Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte stellt in den letzten fünf, sechs Jahren eine deutliche Zunahme von Menschen fest, die ein Geldspielproblem mit Trading haben. Laut Domenic Schnoz, Leiter des Zentrums, ähneln die Mechanismen der Tradingsucht jenen der Geldspielsucht. Besonders risikoreich sei das spekulative Daytrading, bei dem auf kurzfristige Kursschwankungen gesetzt wird.
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Sucht bei älteren Menschen: ein Leitfaden für Fachpersonen
Die Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg hat einen neuen Leitfaden zum Thema Sucht im Alter veröffentlicht. Die Publikation richtet sich an Fachpersonen, die mit älteren Menschen arbeiten, und soll dabei unterstützen, problematischen Konsum frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
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- Alter
PMMA in Ecstasy-Pillen nachgewiesen
In mehreren europäischen Ländern, darunter auch die Schweiz, wurden in den letzten Monaten als MDMA (Ecstasy) verkaufte Pillen analysiert, die stattdessen oder zusätzlich die Substanz PMMA enthielten. Drug-Checking-Stellen in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz haben entsprechende Funde gemeldet. PMMA gilt als deutlich risikoreicher als MDMA. Die Wirkung setzt verzögert ein, wodurch Konsumierende häufiger nachdosieren. Gleichzeitig kann die Substanz zu einer gefährlichen Überhitzung und einem Serotoninsyndrom führen. Weder Farbe, Form noch Logo einer Pille geben zuverlässig Auskunft über deren Inhalt.
- Ecstasy | MDMA
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Drogenforscher fordert einen differenzierteren Blick auf Konsum
Der US-amerikanische Neurowissenschaftler Carl Hart erforscht seit vielen Jahren die Wirkung psychoaktiver Substanzen und sorgt mit seinen Positionen regelmässig für Kontroversen. In einem aktuellen Gespräch mit SRF erklärt der Professor der Columbia University, weshalb er selbst gelegentlich Substanzen wie Kokain oder Heroin konsumiert und dennoch einen verantwortungsvollen Umgang damit für möglich hält.
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Veranstaltungen
55. SVA – Davoser Kongress: Sucht – «Die leise Macht von Sehnsucht»
Veranstalter: Schweizerischer Verband Medizinischer Praxisfachpersonen (SVA)
Dauer: 30. Oktober – 1. November 2026
Nationale Austauschplattform «Elternschaft und Sucht»
Veranstalter: Sucht Schweiz
What’s New?: Unterrepräsentation von FINTA*-Personen im Drug Checking
Veranstalter: Fachverband Sucht