Alle News im Überblick
Gesundheitsbericht Baselland
Eine grosse Mehrheit der Baselbieterinnen und Baselbieter ab 15 Jahren (83,8 Prozent) gibt im Jahr 2017 an, sich gesundheitlich gut bis sehr gut zu fühlen. Dennoch gibt es Gesundheitsbereiche, die im Auge behalten werden müssen. So ist zum Beispiel der Tabakkonsum im Kanton Basel-Landschaft im Gegensatz zum nationalen Trend im Jahr 2017 wieder zunehmend. Dem Konsum psychoaktiver Substanzen ist im Gesundheitsbericht 2019 (pdf, 165S.) ein eigenes Unterkapitel gewidmet. Artikel auf bazonline.ch
San Francisco verbietet E-Zigaretten
Das Parlament der kalifornischen Stadt beschloss am Dienstag einstimmig einen Erlass, wonach elektrische Zigaretten nur dann verkauft werden dürfen, wenn sie eine Genehmigung der amerikanischen Gesundheitsbehörden haben. Dies ist bislang bei keiner E-Zigarette der Fall. Die Befürworter des Verbots der Dampf-Zigaretten in San Francisco verweisen auf eine wachsende E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen, bei denen die teilweise mit süssen Aromen versetzten Nikotinprodukte besonders beliebt sind. Artikel der Berner Zeitung, Artikel der FAZ.
Der Stellenwert der Psycho-sozialen Begleitung in der Substitutionsbehandlung
Ein Positionspapier (pdf, 6S.) von akzept (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik e.V.), der Deutschen AIDS-Hilfe, dem JES Bundesverband, mudra -Alternative Jugend-und Drogenhilfe e.V., Palette Hamburg e.V. sowie der vista gGmbH.
Psychedelika, Spiritualität & Gesundheit
In vielen bekannten Kulturen der Welt berichteten Menschen über die Jahrtausende hinweg immer wieder von tiefgreifenden religiösen Erfahrungen, die ein weitreichendes Transformationspotential auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zur Folge hatten. Solche Erlebnisse können sowohl spontan auftreten, als auch durch eine spirituelle Praxis oder den Einfluss psychedelischer Substanzen wie Psilocybin-haltigen Pilzen, LSD oder Ayahuasca ausgelöst werden. Beitrag auf dem Drogerie Blog der Tageszeitung taz.
Vom Kiffen zum Tabakrauchen
Zuerst Cannabis und danach der Einstieg in das Tabakrauchen? Ja, diese Reihenfolge gibt es. Manche Menschen rauchen ihren ersten Joint, bevor sie mit Tabak in Kontakt kommen. Dies gilt zumindest in den USA, wo der Konsum von Cannabis in den letzten Jahren zugenommen hat. Beitrag auf Drugcom
SuchtMagazin 3/2019: Arbeit am Sozialen
Die Bedeutung der sozialen Dimension bei Suchtproblematiken und die Rolle der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe werden im aktuellen Heft aus theoretischer und praktischer Sicht beleuchtet. Es geht um die biopsychosoziale Theorie des Menschen, um interprofessionelle Zusammenarbeit, soziale Diagnostik, tragfähige Arbeitsbeziehungen und den sozialen Kontext bei Alkoholintoxikation und -prävention.
Veranstaltungen
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung – Belastungen, Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
28. Substitutions-Forum Plattform für Drogen-Therapie
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit – ÖGABS
Dauer: 9.-10. Mai 2026
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm