Alle News im Überblick
Marokko legalisiert Cannabis
Seit Jahrhunderten wird in Marokko Cannabis angebaut - das nordafrikanische Königreich gilt als einer der weltweit größten Cannabis-Produzenten sowie Haschisch-Lieferanten. Jährlich werden vor Ort mehrere 100 Tonnen Haschisch konfisziert. Doch die Cannabis-Bauern sind alles andere als reich. Sie werden geduldet, leben aber in prekären Verhältnissen. Sie werden von der Gesellschaft stigmatisiert und klagen über die Willkür der Polizei. Das soll sich jetzt ändern: Marokko hat den Cannabis-Anbau für medizinische und kosmetische Zwecke legalisiert. Audiobeitrag auf www.dw.de.
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Internationaler Tag der Jugend
Am 12. August 2021 findet der Internationale Tag der Jugend statt. Zu diesem Anlass weisen wir gerne auf die Plattform «Abenteuerinsel» zur Förderung von Kompetenzen der Jugendlichen von feel-ok.ch und das kommende SuchtMagazin zum Thema Jugendliche hin.
- Jugendliche
Marlboro soll in zehn Jahren aus britischen Läden verschwinden
Der ikonische »Marlboro-Mann« ist schon mindestens viermal an Lungenkrankheiten gestorben, doch die Todesumstände der vier Darsteller haben die Kundschaft bis heute nicht abgeschreckt. Die Zigarettenmarke hat überlebt. Bisher jedenfalls. Zumindest in Grossbritannien sind ihre Tage nun gezählt: Philip-Morris-CEO Jacek Olczak sagte der »Mail on Sunday«, die Marke Marlboro werde in zehn Jahren nicht mehr im Königreich verkauft werden. Artikel auf www.spiegel.de.
- International
- Tabak | Nikotin
Nachruf: Mit Pragmatismus gegen das Drogenelend
Der Präventivmediziner François van der Linde prägte die Drogenpolitik zuerst im Kanton St.Gallen, später auf Bundesebene, wo er für drei Jahrzehnte die Eidgenössische Drogenkommission leitete. Er setzte dem Drogenelend der 1990er-Jahre Pragmatismus und unkonventionelle Lösungen entgegen. Nachruf auf www.tagblatt.ch.
Weltgesundheitsorganisation warnt vor E-Zigaretten
E-Zigaretten würden oft mit ihren Geschmacksnoten gezielt an Kinder vermarktet. Und minderjährige Nutzer griffen später zwei- bis dreimal häufiger zur herkömmlichen Zigarette als andere Jugendliche, heisst es im 8. Bericht über die Tabak-Epidemie, den die WHO jetzt veröffentlichte. Die WHO definiert E-Zigaretten als Geräte, in denen Flüssigkeiten erhitzt werden. Die entstehenden Aerosole werden inhaliert. Sie enthalten oft Geschmacksstoffe wie «Lakritz», «Gummibärchen» oder «Zuckerwatte», Chemikalien, die schädlich sein können, und teils Nikotin, aber keinen Tabak. Artikel auf www.nau.ch; Bericht (pdf, 212S., Englisch) auf www.apps.who.int.
Veranstaltungen
Drogen & Recht: Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen
Veranstalter: Aids-Hilfe Schweiz
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht