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Cannabis - «Made in Germany»

Bisher mussten Apotheken beim Verkauf von medizinischem Cannabis auf Importe zurückgreifen. Das ist nun vorbei: Ab jetzt können sie die Substanz über eine vom Bund in Auftrag gegebene Cannabisagentur direkt in Deutschland beziehen. Der Bund hat mit dem staatlichen Verkauf von Cannabis zu medizinischen Zwecken an Apotheken begonnen. Drei Unternehmen in Deutschland bauen die berauschenden Pflanzen im Auftrag der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte angesiedelten Cannabisagentur an. Beitrag auf www.tagesschau.de.

Wer liefert das verbotene Cannabis?

Die ersten Pilotversuche sollen anfangs 2022 zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken starten. Das Projekt wird streng wissenschaftlich kontrolliert. Die Studien führt nicht der Bund selbst durch, sondern beispielsweise interessierte Gemeinden, Städte oder Universitäten. Dazu ist viel Hanf nötig. Wer soll diese mehreren Tonnen produzieren? Bis jetzt ist der Anbau von Cannabis mit einem THC-Gehalt von über einem Prozent verboten. Das ist die Menge, mit der eine berauschenden Wirkung erzielt werden kann. Nun geht es aber um Cannabis mit einem THC-Gehalt von bis zu 20 Prozent. Artikel auf www.srf.ch.

Faktenblatt: Cannabis-Schnelltests und synthetische Cannabinoide

Ein neues Factsheet liefert Informationen, um das Risiko des unbeabsichtigten Konsums von synthetischen Cannabinoide zu reduzieren. Wenn keine Drogenkontrolldienste in Anspruch genommen werden können, besteht die Möglichkeit sogenannte Cannabidiol (CBD)-Schnelltests einzusetzen. Ausserdem informiert das Faktenblatt über synthetische Cannabinoide, wo es bisher kaum genaue Informationen über ihre Wirkungen, Risiken, Wechselwirkungen mit anderen Substanzen oder Langzeitfolgen gibt. Factsheet (pdf, 2S., Englisch) auf www.correlation-net.org.

Cannabiskonsum: öffentliche Gesundheit und Sicherheit

Seit der Legalisierung von Cannabis in Kanada gibt es Interesse an einer Ausweitung des Marktes, um mehr Einnahmen durch den Cannabiskonsum vor Ort in Bars, Cafés und Lounges zu erzielen. Das Canadian Centre on Substance Use and Addiction (CCSA) und die Alberta Health Services veröffentlichen einen neuen Leitfaden, um die damit verbundenen Überlegungen zur öffentlichen Gesundheit und Sicherheit zu beleuchten. Der Leitfaden (pdf, 6S., Englisch) auf www.ccsa.ca.

Schweiz: Mehrheit will Kiffen legalisieren

Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sprechen sich in einer Umfrage für die Legalisierung von Cannabis aus und gleichzeitig werden weitgehende Regulierungsmassnahmen, vor allem im Jugendschutz gefordert. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage über die Akzeptanz von Cannabis. Ausserdem unterstützen zwei Drittel der durch das Forschungsinstitut Sotomo Befragten die anstehenden Pilotversuche zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken. Artikel dazu aus www.srf.ch; Factsheet über die Befragung von Sotomo.

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Informieren Sie sich vor einer Auslandreise über die Regelungen zur Mitnahme von Substitutions­medikamenten und die geltenden Promille­grenzen in unserem Dossier auf Infoset.ch.

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