Alle News im Überblick
Games: Strengere Kriterien für Glücksspiel bei Alterseinstufung
Der Beirat der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat die Leitkriterien erweitert und „Glücksspiel“ als „eigenen Aspekt der Wirkungsmacht“ in seine Kriterien zur Beurteilung der Alterseinstufungen für Videospiele eingebunden.Die USK ist in Deutschland die verantwortliche Stelle für die Altersfreigabe von Videospielen. Die USK-Kennzeichnungen finden sich aber auch auf Spielen in der Schweiz oder Österreich, da für den deutschsprachigen Raum oft nur eine Version produziert wird, sie haben in diesen Ländern aber keine Gültigkeit. Mitteilung der USK, Artikel auf praevention.at.
Stadt Zürich: Stadtrat will die Suchtfachstelle Zürich weiterhin unterstützen
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, die Suchtfachstelle Zürich für die Jahre 2021 bis 2024 mit einem jährlichen, leistungsabhängigen Maximalbeitrag von 1 977 260 Franken zu unterstützen. Mitteilung der Stadt Zürich.
Angepasste Massnahmenpläne für die Strategien NCD und Sucht
Der Bundesrat befürwortet den Einsatz für die Prävention. Er hat die angepassten Massnahmenpläne für die Strategien Sucht (pdf, 49S.) und NCD (pdf, 54S.) heute zur Kenntnis genommen. Damit gehen die Strategien in die zweite Halbzeit der Umsetzung. Noch mehr als in der ersten Halbzeit werden Synergien genutzt – sowohl zwischen den Trägern und wichtigsten Akteuren wie auch zwischen den Bereichen Sucht, NCD und psychische Gesundheit. Zwischenevaluation der Nationalen Strategien. Artikel auf Spectra Online
Sucht verändert Wahrnehmung und Denken
Dass Suchtstörungen das Denken und die Selbsterkenntnis von Menschen negativ beeinflussen können, ist grundsätzlich schon lange bekannt. Angehörige erleben dies oft leidvoll über Jahre und sind erstaunt, wie ihr suchtkranker Partner, ihr Vater oder ihre Mutter die Welt sieht. Oft wirkt es so, als ob die Realität auf dem Kopf steht oder der Abhängige in einer ganz anderen Welt lebt, die kaum nachvollziehbar wirkt. Artikel auf addiction.de
Gefährlicher Drogenkonsum bei Jugendlichen
Am Sonntag sind zwei 15-Jährige in Zollikerberg ZH gestorben. Vermutlich waren Drogen im Spiel. Dominique Schori, Suchtexperte und Teamleiter der Drogenberatungsstelle Saferparty Streetwork, ordnet den Drogenkonsum bei Jugendlichen ein. Artikel auf blick.ch
Chemsex in der Schweizerischen HIV Kohortenstudie
Der Begriff Chemsex steht für ein weltweit zunehmendes Phänomen, welches den Sexualverkehr unter dem geplanten Einfluss von psychoaktiven Substanzen beschreibt und fast ausschliesslich von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), praktiziert wird. Besonders häufig werden dazu Substanzen wie GHB/GBL, Mephedron, Ketamin, Methamphetamin, Poppers, Kokain und Amphetamin verwendet. Die vorliegende Arbeit hat nun innerhalb der HIV Kohortenstudie untersucht, wie und wo Chemsex stattfindet und wer davon am meisten betroffen ist. Artikel auf positivrat.ch
- Amphetamin | Speed
- Chemsex
- GHB | GBL
- HIV | Aids
- Ketamin
- Kokain | Crack
- Methamphetamin
Veranstaltungen
Tagung «Substanzkonsum bei Jugendlichen: News aus Forschung und Praxis»
Die Tagung bietet ein Update aus Praxis und Forschung zu aktuellen Konsumphänomenen und Substanztrends bei Jugendlichen sowie zur Versorgungssituation.
Veranstalter: Infodrog
4. Luzerner Suchtforum: Sucht im Alter: Gesundheitliche, soziale und strukturelle Herausforderungen
Veranstalter: Dienststelle Gesundheit und Sport des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern & Partnerorganisationen
Drogen & Recht: Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen
Veranstalter: Aids-Hilfe Schweiz