Alle News im Überblick
Genf schafft erstes Drogen-Checking-Angebot in der Romandie
In Genf sollen Freizeitkonsumierende Drogen vor dem Konsum ab Juni in einem stationären Labor anonym überprüfen können. Das Angebot ist eine Premiere in der Romandie. Der Drogen-Check ist gratis und komplett anonym. Das Angebot richte sich an Gelegenheitskonsumierende, die wissen wollten, was sie schluckten und welche Risiken sie damit in Kauf nähmen. Artikel auf swissinfo.ch
Opioidkrise in den USA befeuert eine Epidemie von Infektionskrankheiten
Hepatitis C, HIV oder Gonorrhöe nehmen zu, weil Drogensüchtige diese Erreger oftmals unwissentlich verbreiten. Dadurch steigt auch das Ansteckungsrisiko für Nichtsüchtige. Zudem verschärft sich das Problem der Antibiotikaresistenzen. Artikel auf NZZ Online.
Schadensminderung im europäischen Vergleich
Die Schweiz verfügt im europäischen Vergleich über ein breit ausgebautes Netz an schadensmindernden Angeboten. Lücken bestehen vor allem in der regionalen Abdeckung sowie im Freiheitsentzug.
CBD: Kiffen für Streber?
Cannabidiol-Produkte entspannen, ohne die Produktivität zu mindern – und auch der Kater am nächsten Morgen bleibt aus. CBD gibt es auch für Nichtraucher, und zwar in vielen Formen: In Deutschland bieten viele Apotheken CBD-haltige Öle und Kapseln an. Hanfläden verkaufen sie schon seit Jahren, dazu CBD-haltige Gummibärchen, Limonaden und Kosmetik. Ist der Hype um das neue Wundermittel berechtigt? Beitrag auf Zeit Online.
feel-ok.ch wird 20 Jahre alt
feel-ok.ch ist mittlerweile ein beliebtes und etabliertes Hilfsangebot: Mehr als 2'000 junge Menschen suchen täglich auf feel-ok.ch Antworten auf ihre Fragen und werden dabei fündig, weil das Fachnetzwerk aus 40 Organisationen regelmässig Aktualität und Korrektheit der Inhalte prüft. Das inhaltliche Angebot der Webplattform umfasst mehr als 30 jugendrelevante Themen. Die Geschichte von 20 Jahre feel-ok.ch, www.feel-ok.ch
Minderjährige vor besonders süchtig machenden Games schützen
Gewisse Games machen schneller süchtig als andere. Der Zugang zu diesen Videospielen muss eingeschränkt und kontrolliert werden. Dies ist die Hauptforderung des Fachverbands Sucht in seiner Stellungnahme zum Vorentwurf des Gesetzes über den Jugendschutz in Film und Videospielen. Der Fachverband Sucht hat seine Vernehmlassungsantwort diese Woche eingereicht. Medienmitteilung vom Fachverband Sucht.
Veranstaltungen
Trainer:innenausbildung «MOVE – Motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 18. – 20. März 2026
110. Wissenschaftliche Jahrestagung: Kinder und Komorbidität – Wie gut ist unser Versorgungssystem?
Veranstalter: Bundesverband Suchthilfe e. V. (bus)
Dauer: 18. & 19. März 2026
Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 15 - 15. April 2026