Alle News im Überblick
Vor 25 Jahren sagte Basel ja zur kontrollieren Heroinabgabe
65,6 Prozent der Stimmbevölkerung in Basel sagten 1994 Ja zur Finanzierung eines wissenschaftlichen Versuchs, der die Abgabe von Opiaten wie Heroin, Morphin und Methadon ermöglichte. Im Stadtbuch 1994 hiess es, so ein progressiver Entscheid sei nur in einer aufgeklärten, humanistisch geprägten Stadt wie Basel möglich. Die Liebe zu den armen Menschen, die an der Nadel hingen, dürfte allerdings zweitrangig gewesen sein. Artikel bz Basel.
In 30 Jahren wird jeder zweite Schweizer schon gekifft haben
Bis ins Jahr 2045 wird fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung schon einmal Cannabis konsumiert haben. Gemäss einer neuen Studie der Universität Zürich wird dann auch die Zahl der aktiven Konsumentinnen und Konsumenten um 50 Prozent höher sein als im Jahr 2015 – ausser die Schweiz reguliert den Konsum und Markt neu. Medienmitteilung der Universität Zürich. Artikel auf tagesanzeiger.ch
Freizeitdrogenkonsum in der Schweiz – Bericht
Ist Levamisol als häufiges Streckmittel in Kokain gefährlich fürs Gehirn? Wandert der Drogenhandel zunehmend ins Darknet ab? Wo kann man sich über Risiken und Gefahren des Konsums psychoaktiver Substanzen informieren? Der Jahresbericht bietet Ihnen eine Übersicht über Aktivitäten und Projekte der Prävention und Schadensminderung für die Zielgruppe der Freizeitdrogenkonsumierenden.
Viele Shisha-Bars verkaufen illegalen Tabak
Der Schmuggel des Shisha-Tabaks in die Schweiz hat riesige Ausmasse angenommen. Grund für den blühenden Schmuggel ist ein massiver Anstieg der Abgaben durch den Bund. Diese wurden im Mai 2015 von rund sechs auf 80 Franken pro Kilogramm Tabak erhöht. Artikel auf 20 Minuten.
Sicherheit von jungen Erwachsenen im Strassenverkehr
Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren erleiden als Auto- und Motorradfahrer im Vergleich zu anderen Altersgruppen überdurchschnittlich viele schwere Verkehrsunfälle. Die Gründe für das hohe Unfallrisiko im frühen Erwachsenenalter sind vielschichtig: Zum einen fehlt in der Anfangsphase verständlicherweise die für die Sicherheit äusserst wichtige Erfahrung und Routine. Zum anderen befinden sich die 18- bis 24-Jährigen noch in der Phase des Erwachsenwerdens. Damit einher gehen eine gewisse Neigung zu Selbstüberschätzung, riskantem Verhalten und Alkoholkonsum. Die BFU hat die Risikofaktoren dieser Altersgruppe analysiert und mögliche Präventionsmassnahmen ermittelt. Mitteilung und Sicherheitsdossier der BFU.
Zusammenarbeit zwischen Suchtfachleuten und Polizei im Kanton Tessin
An der Tagung vom 28. März nahmen mehr als 100 Fachpersonen von der Polizei und aus dem sozialen Bereich teil. Infodrog hatte die Veranstaltung mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit, des Kantons Tessin, der Stadt Lugano sowie dem IQ-Center organisiert. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.
Veranstaltungen
Trainer:innenausbildung «MOVE – Motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 18. – 20. März 2026
110. Wissenschaftliche Jahrestagung: Kinder und Komorbidität – Wie gut ist unser Versorgungssystem?
Veranstalter: Bundesverband Suchthilfe e. V. (bus)
Dauer: 18. & 19. März 2026
Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 15 - 15. April 2026