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Schweiz startet Zusammenarbeit mit der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle

Die Schweiz und die Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) haben im September 2017 eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet. Nun wurden die Bereiche definiert, in denen künftig enger kooperiert werden soll. Das Arbeitsprogramm der nächsten Jahre wurde heute von Pascal Strupler, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit BAG, und Alexis Goosdeel, Direktor des EMCDDA, in Bern unterzeichnet. Medienmitteilung des BAG.

Neue QuaTheDA-Zertifizierungsstelle

Die in der Westschweiz tätige Zertifizierungsstelle EdelCert hat ein Gesuch um Anerkennung bei Infodrog gestellt, um die Be­rech­ti­gung zur Zertifizierung von In­sti­tu­tio­nen nach der QuaTheDA-Norm zu erhalten.

Es gibt kein risikoarmes Rauchen

Schon eine Zigarette am Tag treibt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen überproportional in die Höhe. Im Vergleich zu Personen, die 20 Zigaretten am Tag rauchen, entspricht das Risiko für eine Herzerkrankung bei einer Zigarette am Tag nicht etwa einem Zwanzigstel. Vielmehr haben Männer, die eine Zigarette am Tag rauchen, bereits 46 Prozent des Risikos, das bei 20 Zigaretten am Tag entsteht. Artikel auf drugcom.de

Prävention durch Veränderung von Umweltfaktoren

Soziale Umweltfaktoren spielen eine wichtige Rolle für das gesundheitsbezogene Verhalten. Traditionelle Ansätze der Prävention haben sich vor allem auf die Warnung oder Information über die Risiken des Konsums oder auf kompetenzbasierte Interventionen konzentriert. Im Gegensatz dazu zielen Umweltpolitiken darauf ab, ungesunde Verhaltensweisen zu begrenzen, indem sie die Umwelt in einer bestimmten Weise verändern und damit Einfluss auf die Konsumwahl der Konsumierenden nehmen. In einem neuen Bericht (pdf, 92S.) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle bietet die EBDD eine erste operationelle Definition des Konzepts und einen ersten Überblick über Interventionen. In der Definition werden drei Kategorien von 'Umweltpräventionsmassnahmen' definiert: regulatorische, wirtschaftliche und physische Massnahmen. Medienmitteilung der EBDD.

Safer Gambling – Spiel zum Spass

Welche Motive drängen zum Spielen und was sind attraktive Alternativen? Diese und weitere Funktionen bietet die neue Selbsthilfewebsite Safer Gambling neben Fakten und Illusionen rund ums Glücksspiel, kurzen Testimonialclips und dem Glücksspieltagebuch als App (App Store / Google Play). Die App hilft das persönliche Spielverhalten zu analysieren. Dazu setzen die User sich Limiten, wie viel Geld und Zeit sie im Monat fürs Spielen einsetzen wollen und tragen ihre Spielepisoden ein. So erhalten sie eine übersichtliche Statistik und sehen, ob sie im Bereich shrer Limiten spielen.
www.safer-gambling.ch

Alkohol-Wegfahrsperren

​Diesen Dienstag diskutiert der Nationalrat die Einführung von Alkohol-Wegfahrsperren für Personen, denen der Führerausweis wegen wiederholten Fahrens in stark angetrunkenem Zustand auf unbestimmte Zeit entzogen wurde. Die Massnahme ist umstritten, der Ständerat will darauf verzichten. Unverständlich findet dies Brigitte Buhmann, Direktorin der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, und hofft, dass sich in der grossen Kammer die Sicherheitsbefürworter durchsetzen. Mit dieser Massnahme könnten jedes Jahr bis zu 5 Tote und 60 Schwerverletzte vermieden werden. Medienmitteilung der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu.

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