Alle News im Überblick
Deutschland: Kriminalbeamte fordern Ende des Cannabis-Verbots
Geht es nach dem Bund Deutscher Kriminalbeamter wird das Cannabis-Konsum auch in Deutschland bald erlaubt. Der Vorsitzende rät zu einem Umdenken in der Drogenpolitik, Artikel der FAZ, Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Forderung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter zurückgewiesen, Artikel auf Deutschlandradio.
Jugendliche: Kein Bock auf Achtsamkeit?
Ob in Antistressratgebern, in Gesundheitskursen oder in der Psychotherapie: Achtsamkeitsmeditation erscheint heute als Wundermittel gegen viele psychische Beschwerden. Eine Untersuchung der Universität Adelaide hat das Achtsamkeitsprogramm .b ("Dot be") untersucht und keine Wirkung nachweisen können. Das Programm, welches in Schulen in England und Australien angeboten wird, richtet sich an junge Adoleszente. Artikel auf Spektrum.de, Fachartikel im Behaviour Research an Therapy.
Warum Rauchen so schnell abhängig macht
Meist reicht eine einzige Zigarette und der Grundstein für eine Abhängigkeit ist gelegt. Wie entsteht eigentlich eine Tabakabhängigkeit? Und warum geht das so schnell? Beitrag auf drugcom.de
Etikettierung von Alkoholgetränken: Auflistung der Inhaltsstoffe gefordert
Worüber sollten Alkohol-Etiketten informieren und was sollte demnach auf diesen Etiketten stehen? Die Publikation (pdf, 12S.) "What's in this drink? Eurocare's position on ingredients and nutritional information" (Englisch) von Eurocare steht zum Download bereit. Mitteilung von Eurocare.
Bericht der Weltdrogenkommission: wirksame Reformen statt kontraproduktive Ideologien
Reformen in der Drogenpolitik sind oft schwierig zu konzipieren, zu verabschieden und umzusetzen, da die derzeitigen Politiken und Reaktionen oft auf Wahrnehmungen und leidenschaftlichen Überzeugungen beruhen, statt und sachliche Diskussionen, die zu einer wirksamen Politik führen würden. Der vorliegende Bericht der Weltdrogenkommission zielt darauf ab, die gängigsten Wahrnehmungen und Ängste zu analysieren, sie mit den verfügbaren Erkenntnissen zu vergleichen und darauf aufbauend Empfehlungen für Veränderungen zu geben. Ziel des Berichtes ist Reformen für eine wirksamere Drogenpolitik zu unterstützen. Der Bericht "The World Drug PERCEPTION Problem" (Englisch) steht zum Download bereit. Artikel in der Canadischen Tageszeitung 'The Globe an Mail'.
QuaTheSI: KlientInnen-Zufriedenheit in den Institutionen der Suchthilfe
Das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF führt alle zwei Jahre eine Kundenzufriedenheitsbefragung durch. In den Institutionen der stationären Suchtrehabilitation wird die Erhebung vom 5. bis 9. März 2018 durchgeführt. In den ambulanten Bereichen der Suchthilfe inkl. begleitetes Wohnen und Arbeit findet die Erhebung vom 1. März bis 18. April 2018 statt. Interessierte finden auf den Seiten von Infodrog weitere Informationen zu den Befragungen.
Veranstaltungen
What’s New?: Dry January evaluiert: Was bewirkt ein alkoholfreier Monat?
Veranstalter: Fachverband Sucht
Internes Audit (2 Halbtage)
Sowohl durch theoretische als auch praktische Lehrinhalte zielt die Weiterbildung darauf ab, das Verständnis der Prinzipien sowie des praktischen, schrittweisen Ablaufs des internen Audits gemäss QuaTheDA zu vertiefen. Damit ein praktischer Bezug geschaffen werden kann, werden die Teilnehmende zwischen den beiden Kurstagen ein internes Audit in der eigenen Institution durchführen.
Einführung in die QuaTheDA-Norm 2026
Eine gut in den Alltag der Fachleute integrierte Qualitätsentwicklung gewährleistet funktionale Strukturen, reibungslose Abläufe und bringt einen Mehrwert für alle Personen und Institutionen, die von den erbrachten Leistungen profitieren.
Sowohl durch theoretische als auch praktische Lehrinhalte zielt die Weiterbildung darauf ab, das Verständnis und die Anwendung des Qualitätsmanagementsystems zu stärken, für den Suchtbereich, Prävention und Gesundheitsförderung.
9. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo)
Veranstalter: akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik