Alle News im Überblick
Rauschtrinken kann die kognitive Leistungsfähigkeit schon in jungen Jahren mindern
Rauschtrinken scheint einer spanischen Studie zufolge die Hirnaktivität junger Erwachsener zu verändern. Dies sei möglicherweise ein früher Hinweis auf Hirnschäden. Artikel auf drugcom.de
Wie gefährlich ist «legales Gras» vom Kiosk?
THC, der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, löst Räusche aus und ist verboten. Weil THC auch eine heilende Wirkung besitzt, kann der Wirkstoff als Medikament eingesetzt werden – doch wegen der Gesetzeslage stossen Patienten und Ärzte auf grosse Hürden. Ihre Hoffnung liegt nun auf CBD, einem weiteren Cannabis-Wirkstoff, der eine ähnliche molekulare Struktur wie THC hat, aber nicht berauschend wirkt und deshalb nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Interview mit dem Cannabisforscher Rudolf Brenneisen über den medizinischen Nutzen und die Risiken von CBD. Artikel auf baz.ch
Deutschland: Neue Substitutions-Richtlinie
Am 2. Oktober 2017 trat die neue Substitutions-Richtlinie der Bundesärztekammer zur Behandlung von Opioidabhängigen in Kraft. Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Beitrag auf Konturen Online.
Die Schattenseiten des Fitnesstrends
Fitness als Lifestyle ist angesagt und erfreut sich auch in Österreich grosser Beliebtheit. Immerhin besuchen dort rund 750.000 Menschen mehr oder weniger regelmässig ein Fitnessstudio. Auf die Schattenseiten dieses Trends hat kürzlich die Österreichische Anti-Doping-Agentur NADA, aufmerksam gemacht. Er warnte vor Doping und Substanzmissbrauch im Fitnesssport. Alleine im Jahr 2016 wurden von den Ermittlungsbehörden in Österreich mehr als eine Tonne verbotener Substanzen sichergestellt, wobei der Grossteil für den Fitnesssport vorgesehen war. Artikel auf praevention.at
Umstieg auf E-Zigaretten: Mehr Lebenszeit durch Dampfrauchen?
Die einen verurteilen E-Zigaretten als Einstiegsdroge, die anderen feiern sie als Tabakersatz. Hochrechnungen von US-Forschern zufolge könnten Raucher durch den Umstieg Millionen Lebensjahre gewinnen. Artikel auf Spiegel Online
Alkohol und Drogen senken Schwelle für Aggression und Gewalt
Ob randalierende Fußballfans, Schlägereien im Club oder Gewalt in der Familie: Alkohol und Drogen spielen vergleichsweise häufig eine Rolle, wenn es zu gewalttätigen Handlungen kommt. Doch warum erhöhen manche psychoaktive Substanzen die Gefahr für Gewalt? Artikel auf Drugcom.de
Veranstaltungen
Basiswissen Alkohol: Grundlagen zu Alkohol und Abhängigkeit
Veranstalter: Blaues Kreuz
Trainer:innenausbildung «MOVE – Motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 18. – 20. März 2026
110. Wissenschaftliche Jahrestagung: Kinder und Komorbidität – Wie gut ist unser Versorgungssystem?
Veranstalter: Bundesverband Suchthilfe e. V. (bus)
Dauer: 18. & 19. März 2026
Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 15 - 15. April 2026