Nightlife

Feste feiern und Party machen sind kein neues Phänomen. Mit der Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes und der in den 1990er Jahren aufkommenden Technokultur hat sich in den letzten 15 Jahren aber einiges verändert. Die Bedeutung des Ausgehens für Jugendliche und junge Erwachsene hat zugenommen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit durch massiven Substanzen- und Alkoholkonsum, die Belastung des öffentlichen Raums werden in Medien und Politik zum Teil kontrovers diskutiert. Die Prävention und Schadensminderung hat rasch auf dieses Phänomen reagiert. In den letzten 15 Jahren entstanden verschiedene Angebote im Bereich aufsuchender Arbeit vor Ort, mobile Drug-Checkings und das Label Safer Clubbing.

Safer Nightlife Schweiz (SNS)

Das SNS wurde im Jahre 2011 durch Infodrog in Zusammenarbeit mit Streetwork Zürich und Safer Clubbing gegründet. Das Kompetenznetz befasst sich mit dem Nachtleben, dem Substanzkonsum und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Es dient als Informations- und Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Nightlife, koordiniert und vernetzt Akteure aus Forschung und Praxis und erarbeitet Grundlagen für Fachleute und Verantwortliche in Gemeinden, Städten und Kantonen. Dank Unterstützung des Bundesamtes für Gesundheit kann das Kompetenznetz in den nächsten drei Jahren weiterentwickelt werden. Sie finden mehr Informationen zum SNS im ersten Teil des Reporting. Zuvor aber ein kurzer Exkurs zum Nachtleben.

Factsheet SNS
Tätigkeitsbericht 2013-2014
Tätigkeitsbericht 2012-2013