Alle News im Überblick
act-info: Alkohol bleibt führend, Kokain stärksten Zuwachs
Gemäss den neuesten Daten des Monitoringsystems «act-info» haben geschätzt über 40’000 Personen im Jahr 2024 eine Therapie in einer spezialisierten Suchthilfeinstitution begonnen. Fast die Hälfte davon (48%) wurde wegen Alkohol als Hauptproblem behandelt, gefolgt von Kokain (12%), Opioiden (wie Heroin) und Cannabis (jeweils 10%). Zwischen 2020 und 2024 hat die Anzahl Behandlungen von Kokain (sowohl Kokainpulver als auch Crack) stark zugenommen.
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Baden-Württemberg: Nichtraucherschutzgesetz auf den Weg gebracht
Die Landesregierung setzt mit dem neuen Landesnichtraucherschutzgesetz ein klares Signal für mehr Gesundheitsschutz. Insbesondere Kinder, Jugendliche und weitere vulnerable Gruppen sollen besser geschützt werden. Das verschärfte Nichtraucherschutzgesetz in Baden-Württemberg betrifft auch den Europa-Park. Das beliebte Ausflugsziel startet mit neuen Regeln in die Sommersaison – und bepflanzt Aschenbecher.
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Opioid-Krise in den USA – Das Geschäft mit der Sucht
Der Dokumentarfilm «Opioid-Krise in den USA» zeigt auf, wie die Verflechtung von Pharmaindustrie, Beratungsfirmen und Drogenkartellen zur Opioid-Epidemie in den USA beitrug. Die Dokumentation verwertet bislang unveröffentlichte Archiv- und Insiderquellen.
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- Heroin | Opioide
- Opioidhaltige Schmerzmittel
Der Dokumentarfilm (51 Min.) auf srf.ch
Weitere Informationen zu opioidhaltigen Schmerzmittel auf infodrog.ch
Urteil gegen Meta und YouTube: fahrlässig gehandelt
Ein Gericht in Los Angeles kam zum Schluss, dass Meta und YouTube fahrlässig handelten und Nutzende ungenügend über Suchtrisiken informierten. Es wird als wegweisendes Urteil beschrieben. Das Verfahren gilt als Präzedenzfall in der US-Rechtsgeschichte. Digital-Fachanwalt Christian Solmecke spricht von einem «echten Paukenschlag für die gesamte Social-Media-Branche». Entscheidend sei der juristische Ansatz der Klägerseite.
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SuchtMagazin zum Thema: Suchtfachpersonen im Fokus
Die aktuelle Ausgabe 1/2026 rückt Suchtfachpersonen ins Zentrum und macht sichtbar, was sie trägt – aber auch was sie belastet: Die Beiträge zeigen, wie sich Suchtfachpersonen zwischen sinnstiftender Beziehungsarbeit und zunehmender Belastung bewegen: «nah am Menschen», im Spannungsfeld von Nähe und Distanz und mit hoher emotionaler Beanspruchung. Ergänzend greift das Heft weitere aktuelle Themen auf – darunter stigmafreie Sprache, KI in Beratungsprozessen und ethische Spannungsfelder.
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- Psychische Gesundheit
- Selbsthilfe
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Bündnis aus Fachorganisationen fordert besseren Schutz der Bevölkerung vor Schäden durch Alkohol
In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol bei etwa 10,6 Litern pro Jahr. Das hat verheerende Folgen für die gesamte Gesellschaft, warnen Expert:innen aus 25 Fachorganisation unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier. Alkohol verursacht nicht nur zahlreiche Krankheiten, sondern auch enorm hohe gesellschaftliche und soziale Kosten: Rund 57 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten entstehen. Die Fachleute fordern daher, flächendeckend präventive Gesundheitsangebote neben der medizinischen und psychosozialen Versorgung zu etablieren.
- Alkohol
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- Prävention
Veranstaltungen
Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 15 - 15. April 2026
Infoanlass: CAS Altersarbeit als soziales Feld
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer CAS: 28. August 2026 - 14. Mai 2027
Hypersexualität inklusive Pornografiekonsum – Grundlagen und Therapie
Veranstalter: Fachverband Sucht
Grundlagen der Fetalen Alkoholspektrumstörung (Zürich)
Veranstalter: Fachverband Sucht