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2026: Europa erhöht die Tabak- und Nikotinsteuern, die Schweiz schaut zu

Im Januar 2026 hat der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, erneut mit deutlichen Worten zu einer schärferen Besteuerung der Tabakprodukte aufgerufen und daran erinnert, dass dies eine der wirksamsten gesundheitspolitischen Massnahmen darstellt: Vor diesem Hintergrund ist der Jahresanfang in Europa von einer Steuerrunde auf Tabak- und zunehmend auch Nikotinprodukten geprägt. Die Schweiz spielt einmal mehr eine Sonderrolle – so die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz (AT).

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Social Media: Warum Gehirne von Jugendlichen so anfällig sind

Aktuell gibt es verschiedene Beiträge in den Medien, die die Anfälligkeit von Kinder und Jugendlichen zu Social Media adressieren. Bspw. Tiktok betäubt viele und macht abhängig – nicht zufällig, sondern systematisch. Auch schauen viele Interessierte gerade nach Australien, das seit Dezember 2025 ein Social Media Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat.

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Plattform Sucht und Arbeitswelt

Wie kann ich angemessen reagieren, wenn ich bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter, bei einer Kollegin oder einem Kollegen einen belastenden Umgang mit Suchtmitteln beobachte? Sucht Schweiz hat die Webseite www.sucht-und-arbeitswelt.ch veröffentlicht, welche in solchen Situationen weiterhilft. Die Seite informiert generell über das Thema Sucht und Arbeit, gibt aber auch Anregungen zur Prävention und zum Handeln in konkreten Situationen.

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Rauchstopp in der Psychiatrie: Neues Modellprojekt im Kanton Aargau

Das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) [UZH-assoziiert] und die Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) lancieren zusammen ein einzigartiges partizipatives sowie evidenzbasiertes Programm zur systematischen Tabakentwöhnung in der psychiatrischen Versorgung der Schweiz. Das dreijährige sukzessiv umgesetzte Modellprojekt schult Fachpersonal, verändert Klinikkultur und begleitet Patient:innen individuell sowie unterstützt die Mitarbeitenden beim Rauchstopp.

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Bundesrat genehmigt Bericht

An seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 hat der Bundesrat den Bericht «Programme und Massnahmen der Prävention in der Gesundheitsversorgung: Rollenklärung» in Erfüllung zweier Postulate genehmigt. Dieser Bericht zeigt auf, dass der bestehende Rechtsrahmen den Akteuren genügend Handlungsspielraum gibt, um die Prävention in der Gesundheitsversorgung zu stärken.

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Alkohol und Gesundheit: Die EKSN publiziert aktualisierte wissenschaftliche Grundlagen

Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) publiziert zwei Dokumente, welche diese aktuellen Evidenzen zum Alkoholkonsum systematisch aufarbeiten und für Fachwelt, Verwaltung und Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Bericht «Alkohol und Gesundheit: Stand der wissenschaftlichen Kenntnisse» fasst zentrale Ergebnisse grosser epidemiologischer Studien zusammen. Er bestätigt, dass Alkohol als toxische, psychoaktive und abhängigkeitserzeugende Substanz mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Zusammenhang steht. Das begleitende Dokument «Alkoholkonsum: Weniger ist besser» übersetzt den Forschungsstand in eine Orientierung zum individuellen Umgang mit Alkohol.

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