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Studie: Substanzkonsum unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz im Jahr 2021

Eine neue Studie befasst sich mit dem Substanzkonsum (Zigaretten, E-Zigaretten, Cannabis und Alkohol) unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz und den damit verbundenen Einstellungen, normativen Vorstellungen und Nutzungsmustern auf sozialen Medien. Zwischen dem 28. Mai und dem 28. Juli 2021 wurde basierend auf dem Stichprobenrahmen für Personen- und Haushaltserhebungen (SRPH) des Bundesamts für Statistik und in Zusammenarbeit mit LINK Institut für Markt- und Sozialforschung 1'837 Personen im Rahmen einer Online-Befragung befragt. Beispielsweise zeigt die Studie, dass unter den 15- bis 19-Jährigen 38.8% schon einmal Zigaretten, 34.4% E-Zigaretten, 29.5% Cannabis und 81.4% Alkohol konsumiert haben. Regelmässig (mindestens monatlich) werden Zigaretten von 15.8%, E-Zigaretten von 6.3%, Cannabis von 9.3% und Alkohol von 52.3% konsumiert. Der Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine Substanz täglich konsumieren ist bei Zigaretten 6.1%, bei E-Zigaretten 1.2%, bei Cannabis 1.1% und bei Alkohol 0.4%. Die Studie (pdf, 94S.) und weitere Informationen zum Forschungsvorhaben auf www.ikmz.uzh.ch

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Dry January: Ein Monat ohne Alkohol. Mach mit bei der Challenge.

Dry January ist eine weltweite Bewegung von Millionen von Menschen, die sich einen Januar ohne Alkohol gönnen. Das Konzept stammt von der britischen Non-Profit-Organisation Alcohol Change UK und wird in der Schweiz von einer breiten Allianz umgesetzt und vom Bundesamt für Gesundheit gefördert. Mehr Informationen zu dieser Aktion und weitere Argumente wieso man mitmachen sollte auf www.dryjanuary.ch.

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Artikel proJugend: Rauchen ist out Dampfen ist in?

Angesichts sinkender Absatzzahlen für Tabakzigaretten wird die Tabakindustrie kreativ: angeblich weniger schädliche Ersatzerzeugnisse fluten den Markt und zielen auf jugendliche Experimentierfreude. Was ist dran an den „Alternativen“ und wie funktionieren sie? Aus Sicht der Spezialambulanz für Tabakabhängigkeiten zeigen die Autoren auf, dass Ersatzprodukte für schwer abhängige Erwachsene Schaden begrenzen können. Ob das auch für Jugendliche in der «Probierphase» gilt, ist zumindest zweifelhaft. Frei verfügbarer Artikel (pdf, 6S.) vom Magazin proJugend auf www.projugend.jugendschutz.de.

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Wodka, Benzos & Co: Umfrage zu Mischkonsum bei Jugendlichen

Das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF führt eine Online­befragung zu Mischkonsum durch und sucht aus diesem Grund 14- bis 20-Jährige, die ab und zu verschiedene Substanzen gleichzeitig konsu­mieren. Fachpersonen, die in Kontakt stehen mit Jugendlichen, können die Studie unterstützen, indem sie Jugendliche motivieren, an dieser Befragung teilzunehmen.

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Bericht: Familienorientierte Suchtarbeit zur Stärkung elterlicher Kompetenz

Viele Menschen mit einer Suchtproblematik haben Verantwortung für Kinder. Die meisten Projekte nehmen jedoch nur die Situation der Kinder in den Blick. Das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) von Juni 2019 bis Mai 2021 geförderte Projekt «Familienorientierte Suchtarbeit zur Stärkung elterlicher Kompetenz», durchgeführt vom Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) und dem Deutschen Caritasverband e.V. (DCV), wollte gezielt suchtkranke Eltern in den Fokus nehmen und stärken. Zentrales Ziel war die Entwicklung eines Rahmenkonzepts und eines QM-Moduls zu familienorientierter Suchtarbeit. Der Kurzbericht (pdf, 4S.) und der Abschlussbericht (pdf, 36S.) auf www.bundesgesundheitsministerium.de.

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SRF-Vidoereihe: «Drogen – Dope or Nope»

In der neuen SRF school-Videoreihe «Drogen – Dope or Nope» führt Moderatorin Joana Mauch die Zuschauer:innen durch das Thema Drogen. Dafür trifft sie Süchtige, Expertinnen und Experten sowie Personen, die einen Weg aus ihrer Abhängigkeit gefunden haben. Die vier Folgen porträtieren verschiedene Substanzen: Heroin, Kokain/Crack, Cannabis und Partydrogen. Die Reihe wurde für Schüler:innen der Sek I und Sek II produziert und sind auf www.srf.ch verfügbar.

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  • Kokain | Crack

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