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Parlament beschliesst neue Verbote für Tabakwerbung – trotzdem bleiben Regeln in der Schweiz vergleichsweise lasch

Nach jahrelangen Diskussionen und diversen Volten hat das Parlament am Mittwoch das neue Tabakproduktegesetz fertig beraten. Den ursprünglichen Vorschlag des Bundesrats hatte es zunächst zurückgewiesen, weil das Werbeverbot für Tabakprodukte zu weit ging. Jetzt haben sich die beiden Räte darauf geeinigt, Tabakwerbung auf Plakaten, in Kinos, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden sowie auf Sportplätzen zu verbieten. Werbung in der Presse und im Internet wird auch künftig nicht grundsätzlich verboten sein. Das Verbot gilt für Medien, die für Minderjährige bestimmt sind. Heute dürfen Tabakkonzerne nur in Radio und TV ihre Produkte nicht bewerben. Artikel auf www.msn.ch; Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Lungenlinga zum Tabakproduktegesetz.

Podcast: Reihe SUCHT.cast des Deutschen Suchtkongresses

Der Deutsche Suchtkongress (DSK) gehört zu den bedeutendsten Fachtagungen im Bereich der Suchtforschung und Suchtmitteltherapie. Jährlich bringt er mehrere hundert Expert:innen zusammen, die in diesen Bereichen forschen. 2021 fand er vom 13. bis 15. September 2021 online statt. Im SUCHT.cast – dem offiziellen Podcast des Deutschen Suchtkongresses – sprechen Prof. Dr. Stephan Mühling (Kongresspräsident) und Prof. Dr. Rainer Thomasius (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie). Die bisherigen fünf Podcast-Folgen sind auf www.soundcloud.com abrufbar.

Deutschlands Cannabis-Markt: Die Luft wird dünner

Medizinisches Cannabis gilt als ein Hoffnungsfeld für deutsche Start-ups. Noch immer übersteigt die Nachfrage das Angebot. Doch immer mehr Unternehmen drängen auf den Markt. Seit die deutsche Bundesregierung im Jahr 2017 Cannabis auf Rezept ermöglich hat, ist der Markt anfangs schnell gewachsen. Absolut gesehen ist das Volumen aber noch überschaubar. Laut Berechnungen des Datendienstleisters Insight Health stieg der Umsatz 2020 um 30 Prozent auf 175 Millionen Euro. Der Artikel auf www.dw.com.

Forderungen für die deutsche Drogenpolitik

Diverse Organisationen, die bundesweit in den Bereichen Drogenpolitik, Drogenaufklärung und Schadensminderung tätig sind, haben gemeinsam eine Erklärung mit zentralen Forderungen für die deutsche Drogenpolitik zur Bundestagswahl 2021 verfasst und veröffentlicht. Der Blog-Beitrag dazu auf blogs.taz.de; die Forderung (pdf, 2S.) auf www.akzept.eu.

Broschüren in einfacher Sprache: Rauchen, Alkohol und Kiffen

Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien hat übersichtliche Broschüren in einfacher Sprache herausgegeben. Die Broschüren «Rauchen ist riskant» (pdf, 17S.) , «Alkohol ist riskant» (pdf, 15S.) und «Kiffen ist riskant» (pdf, 21 S.) können auf www.sdw.wien heruntergeladen werden. 

Spielsucht verbreitet sich in der Schweiz

Alleine im Pandemiejahr 2020 wurden 10’000 neue Sperren für Spielsüchtige verhängt; in den Vorjahren waren es weniger als die Hälfte. Die Stiftung Sucht Schweiz plädiert auf Werbeeinschränkungen und die Schaffung eines Expertengremiums. Der Artikel auf www.20min.ch.

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