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Alle News im Überblick

Testosteron-Hype birgt Risiken

Immer mehr Männer interessieren sich für Testosteronpräparate, um Muskelaufbau und Leistungsfähigkeit zu steigern. Fachleute warnen jedoch, dass künstlich zugeführtes Testosteron die körpereigene Hormon- und Spermienproduktion hemmen kann. Die Folge können Fruchtbarkeitsprobleme sein. Zudem gibt es Hinweise auf eine langfristige Verschlechterung der Spermienqualität bei jungen Männern.

  • Anabolika

Fachartikel: Radikalisierung im Jugendalter

Warum radikalisieren sich manche Jugendliche – und die meisten nicht? Ein Fachbeitrag in der aktuellen Ausgabe von proJugend zeigt, dass dabei zentrale Entwicklungsaufgaben wie Identitätsbildung, das Bedürfnis nach Anerkennung und der Umgang mit Ambivalenzen eine wichtige Rolle spielen. Extremistische Ideologien können problematische Entwicklungsverläufe verstärken und jungen Menschen scheinbar einfache Orientierung bieten. Der Beitrag plädiert dafür, Prävention stärker an diesen Entwicklungsdynamiken auszurichten, statt Radikalisierung allein als Sicherheitsproblem zu betrachten.

  • Jugendliche
  • Prävention

DHS veröffentlicht Positionspapier zu problematischer Mediennutzung

Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – digitale Medien gehören für alle Altersgruppen zum Alltag. Zwar eröffnen sich durch die Digitalisierung zahlreiche berufliche und private Vorteile, doch eine Vielzahl von Studien belegt auch negative Auswirkungen, die insbesondere die Entwicklung Heranwachsender beeinträchtigen können. Ein jetzt veröffentlichtes DHS Positionspapier gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien sowie von Internetnutzungsstörungen.

  • Jugendliche
  • Online | Bildschirm
  • Verhaltenssüchte

Gewalt gegen Kinder: Fachleute schlagen Alarm

Die Zahl der Kinderschutzfälle in Schweizer Kinderkliniken bleibt auf hohem Niveau. Besonders körperliche Misshandlungen haben zuletzt zugenommen. Dies zeigen Zahlen (14.2 Prozent mehr Fälle gegenüber dem Vorjahr), die vor ein paar Wochen veröffentlicht wurden. Fachleute wie der Basler Kinderarzt Daniel Beutler zeigen sich besorgt.

  • Forschung | Statistik
  • Jugendliche

Ehemaliger Zürcher Drogenbeauftragter kritisiert Drogendiskurs

In einem Gastbeitrag der WOZ kritisiert der ehemalige Zürcher Drogenbeauftragte Michael Herzig den Schweizer Umgang mit Drogen. Die öffentliche Debatte konzentriere sich seit Jahrzehnten auf einzelne Substanzen und Sicherheitsfragen, statt Drogenkonsum als gesellschaftliche Realität zu betrachten. Zudem weist Herzig auf soziale Ungleichheiten hin: Ob Konsumierende stigmatisiert oder akzeptiert würden, hänge oft stärker von ihrem sozialen Status als von der konsumierten Substanz ab.

  • Politik

«Anabolika im Fitnesssport sind eine verborgene Epidemie»

Immer mehr Freizeitsportler greifen zu Anabolika. In einem Interview mit watson warnt der Psychiater und Suchtmediziner Ingo Butzke vor einem steigenden Konsum von Anabolika und anderen leistungssteigernden Substanzen im Freizeitsport. Soziale Medien und idealisierte Körperbilder würden den Trend verstärken. Anabolika können schwere körperliche und psychische Folgen verursachen. Butzke fordert deshalb mehr Prävention sowie niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für Betroffene.

  • Anabolika
  • Prävention
  • Suchthilfeangebot

Veranstaltungen

Infodrog, Bern Weiterbildung infodrog

Internes Audit (2 Halb­tage)

Sowohl durch theoretische als auch praktische Lehrinhalte zielt die Weiterbildung darauf ab, das Verständnis der Prinzipien sowie des praktischen, schrittweisen Ablaufs des internen Audits gemäss QuaTheDA zu vertiefen. Damit ein praktischer Bezug geschaffen werden kann, werden die Teilnehmende zwischen den beiden Kurstagen ein internes Audit in der eigenen Institution durchführen.

Infodrog, Bern Weiterbildung infodrog

Einführung in die QuaTheDA-Norm 2026

Eine gut in den Alltag der Fachleute integrierte Qualitätsentwicklung gewährleistet funktionale Strukturen, reibungslose Abläufe und bringt einen Mehrwert für alle Personen und Institutionen, die von den erbrachten Leistungen profitieren.

Sowohl durch theoretische als auch praktische Lehrinhalte zielt die Weiterbildung darauf ab, das Verständnis und die Anwendung des Qualitätsmanagementsystems zu stärken, für den Suchtbereich, Prävention und Gesundheitsförderung.

Berlin Tagung

9. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo)

Veranstalter: akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

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Infodrog

Schweizerische Koordinations-
und Fachstelle Sucht

Eigerplatz 5
3007 Bern

+41 (0)31 376 04 01