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VIVA

Verhaltensauffällige Jugendliche weisen häufig Defizite bei sozialen und kognitiven Kompetenzen sowie Beeinträchtigungen des Befindens auf. Das im Rahmen des Interventions- und Forschungsprogramms  supra-f auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer Grundlage entwickelte Programm «VIVA» hat das Ziel, die Selbstregulation und das Befinden zu fördern. VIVA ist in Zusammenarbeit von Praxis und Forschung entstanden. Im Rahmen der supra-f-Forschung wurden die Machbarkeit und die Wirkung von VIVA wissenschaftlich erprobt und überprüft.

VIVA arbeitet mit nach Geschlechtern getrennten Gruppen von sechs bis acht Teilnehmenden und umfasst neun Sitzungen zu 90 Minuten. Der Kurs ist zugeschnitten auf Jugendliche und junge Erwachsene. Er richtet sich grundsätzlich an alle, ist aber besonders für jene Personen geeignet, die weniger sicher im Leben stehen. VIVA unterstützt Jugendliche dabei, den Alltag besser zu bewältigen, Risikoverhalten zu erkennen und eigene Ziele schrittweise zu erreichen. Dadurch werden notwendige Voraussetzungen für die Integration ins Arbeitsleben geschaffen.

Quellen:

Bundesamt für Gesundheit/Infodrog (Hrsg.) (2008): 10 Jahre supra-f: Erkenntnisse und Folgerungen für die Frühintervention. Bern: Bundesamt für Gesundheit BAG

[zuletzt aktualisiert am 27.08.2018]

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