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Präventionslexikon A-Z
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Inzidenz und Prävalenz

Inzidenz bezeichnet die Anzahl neu auftretender Fälle (beispielsweise erstmaliger Drogenkonsum, Krankheit, Delinquenz) in einer gegebenen Population während einer bestimmten Zeit (meist 1 Jahr). Die Inzidenz von Todesfällen wird auch Mortalität genannt. Die Reduktion der Inzidenz ist Ziel der universellen respektive Primärprävention.

Prävalenz bezeichnet dagegen die gesamte Anzahl Fälle (zum Beispiel Drogenkonsumierende, Alkoholkranke) in einer definierten Population zu einem Zeitpunkt oder während einer definierten Zeitdauer, beispielsweise einem Jahr. Die Reduktion der Prävalenz ist Ziel der Behandlung.

In einer Population sind Krankheiten, Problem- und Risikoverhalten je nach Altersgruppe, sozialer Schicht oder anderen soziodemografischen Merkmalen unterschiedlich verteilt. Deshalb macht es Sinn, differenzierte Inzidenzen und Prävalenzen von Subpopulationen zu kennen. Diese Kenngrössen sind wichtige Hinweise für den Bedarf an Prävention und Behandlung.

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