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Das
online Lexikon zu Prävention und Gesundheit bei Jugendlichen
Das online Lexikon
gibt Informationen zu vielen Themen rund um Prävention
und Früherkennung von Drogenkonsum und anderem Problemverhalten
im Jugendalter. Zu den meisten Schlagworten gibt es weiter führende
links zu wissenschaftlichen Quellen, Websites und Organisationen.
Da sich das Lexikon an einer Evidenz basierten
Prävention
orientiert, stammen viele Quellen und links aus dem
angelsächsischen Raum.
Eine wichtige Quelle
ist die Datenbank der Cochrane
Review. Cochrane Reviews sind systematische Übersichtsarbeiten,
in denen die Wirksamkeit einer präventiven Intervention
untersucht wird. Die Übersichtsarbeiten werden von interdisziplinär
zusammengesetzten Cochrane Review Gruppen erstellt.
Trotz teilweise berechtigter Skepsis
gegenüber eines Transfers amerikanischer und britischer
Forschungsbefunde auf Schweizerische Verhältnisse, können
diese zumindest gewisse Anregungen geben.
Das Lexikon wurde von Infodrog
im Rahmen des Schweizerischen Suchtpräventions- und Forschungsprogramms supra-f
des Bundesamtes
für Gesundheit entwickelt. Bei vielen Schlagworten
wird deshalb auch auf die Erfahrungen und Erkenntnisse aus supra-f
hingewiesen.
Infodrog ist bestrebt, das Lexikon à jour zu halten. Senden Sie
bitte Ihre Kommentare und Vorschläge zur Ergänzung oder
Korrektur an office@infodrog.ch
.
Die
reichen Erfahrungen aus 10 Jahren supra-f finden Sie in kondensierter
Form unter: www.supra-f.infodrog.ch
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Z
- A -
Alkohol & Prävention
Es gibt wirksame
Präventionsmassnahmen, sie sind aber politisch unbeliebt.
[18.12.2008]
- B -
Bedarfsanalyse
Behörden
und Politiker verlangen heute oft einen Bedarfsnachweis bevor Gelder
für Präventionsmassnahmen gesprochen werden.
[16.12.2008]
- C -
Cannabis & Prävention
Cannabis ist die am häufigsten, vor allem von Jugendlichen
konsumierte illegale Droge.
[11.03.2009]
- D -
- E -
Effektivität
& Effizienz
Effektivität und
Effizienz sind wichtige Kriterien präventiver Massnahmen.
[28.05.2008]
Effektstärke
Ein praktisches Mass zur Beurteilung der Wirkung einer Massnahme.
[25.02.2009]
Eltern & Elternprogramme
Eltern sind eine zentrale Ressource für die gute Entwicklung der
Kinder und Jugendlichen. Es gibt genügend Evidenz, um in der
Prävention hier anzusetzen.
[02.04.2009]
Emotionale Kompetenz
Die
Förderung der emotionalen Kompetenz unterstützt die gesunde
Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Emotionale, soziale und
kognitive Kompetenz sind wichtige Schutzfaktoren.
[11.03.2009]
Evidenz basierte Prävention
Massnahmen der Prävention sollten auf
empirisch nachgewiesenen Erkenntnissen beruhen.
[25.02.2009]
- F -
Früherkennung &
Frühintervention
Neuere Ansätze der Prävention, um problematischen
Entwicklungen bei Jugendlichen vorzubeugen.
[29.10.2008]
Frühförderung
Es liegt genügend Evidenz dazu vor, dass Frühförderung
im Säuglings- und Kleinkindalter wirksam ist. Sie kann
insbesondere auch die Entwicklungschancen für Kinder aus sozial
benachteiligten und bildungsfernen Schichten verbessern.
[28.05.2008]
- G -
Gefährdung
Gefährdung setzt
sich in der Regel aus einer Kombination von Risikofaktoren zusammen.
[16.10.2008]
Gemeinde: Welche Prävention?
Die Gemeinde ist ein wichtiger Ort für die Prävention. Was
dies aber genau bedeutet, ist ziemlich unklar.
[05.03.2009]
Gesundheitsdeterminanten
Für die Prävention ist die Kenntnis der
Gesundheitsdeterminanten wichtig. Nicht alle Gesundheitsdeterminanten
können gleich gut beeinflusst werden.
[11.12.2008]
Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern
Die Schweiz nimmt seit 1984 an der internationalen Studie zum Gesundheitsverhalten der Weltgesundheitsorganisation WHO teil.
[19.02.2009]
Gewaltprävention
Die Forschung zeigt, dass Jugendgewalt kein isoliertes Problem
darstellt. Ein umfassender Präventionsansatz verspricht deshalb
mehr Erfolg als Einzelaktionen.
[12.01.2009]
- H -
- I -
Implementierung
Die Implementierung einer präventiven Massnahme oder einer
präventiven Methode in den Alltag einer Institution ist oft ein
schwieriges Unterfangen.
[09.12.2008]
Indizierte
Prävention
Als indizierte Prävention werden Massnahmen
bezeichnet, die sich gezielt an Individuen richten, die erste Symptome
oder auffälliges Problemverhalten zeigen.
[23.10.2008]
Institutionalisierung
Es lohnt sich, wirksame präventive Methoden und Ansätze in
die Struktur und Kultur einer Institution zu verankern. Damit wird eine
Voraussetzung für ihre längerfristige Anwendung geschaffen.
[09.12.2008]
Inzidenz und Prävalenz
Zwei wichtige epidemiologische Kennzahlen für
die Prävention
[27.10.2008]
- J -
- K -
Kognitive
Kompetenz
Viele evidenzbasierte Programme für Kinder und Jugendliche fokussieren auf die Förderung der kognitiven Kompetenz.
[09.02.2009]
Kohortenstudie
Kohortenstudien erlauben interessante Aussagen über
den Entwicklungsverlauf von Jugendlichen und zur Langzeitwirkung
von Interventionen. Leider sind sie selten.
[21.10.2008]
Komorbidität
Die Mehrheit von Alkohol- und Drogenabhängigen weist zusätzlich
zu ihrer Suchterkrankung weitere psychische Störungen auf.
Dies ist sowohl für die Behandlung wie auch für die
Prävention von Bedeutung.
[26.02.2009]
Kompetenz, emotionale
Die Förderung der emotionalen
Kompetenz unterstützt die gesunde Entwicklung von Kindern und
Jugendlichen. Emotionale, soziale und kognitive Kompetenz sind wichtige
Schutzfaktoren.
[11.03.2009]
Kompetenz,
kognitive
Viele evidenzbasierte Programme für Kinder und Jugendliche
fokussieren auf die Förderung der kognitiven Kompetenz.
[09.02.2009]
Kompetenz,
soziale
Eine gut ausgebildete soziale Kompetenz erleichtert die
soziale Integration der Jugendlichen. Soziale Kompetenz ist
ein wichtiger Schutzfaktor für viele Problemverhalten.
[16.03.2008]
Kosten-Nutzen-Analysen
Jede präventive Massnahme kostet Geld, in vielen
Fällen sind es öffentliche Gelder. Wie lässt
sich der ökonomische Nutzen eines Präventionsprogramms
messen?
[16.03.2009]
- L -
-
M -
Metaanalysen
Metaanalysen sind in machen Fällen aussagekräftiger
als Einzelstudien.
[16.03.2009]
Mobbing
und Prävention
Das verbreitete Schweigen rund um Mobbing erschwert die Prävention.
Es gibt aber wirksame Massnahmen im Kindes- und Jugendalter.
[06.03.2009]
Multi
System Therapie
MST und Multidimensionale
Familientherapie MDFT
Zwei systemisch-behaviorale
Behandlungsansätze, die bei jüngeren Drogenabhängigen
und jungen Menschen mit Verhaltensproblemen (z. B. Delinquenz
oder Drogenabhängigkeit) gute Wirkung zeigen.
[16.03.2009]
-
N -
- O -
- P -
Prävalenz
Eine wichtige Kenngrösse für Prävention
und Behandlung.
[27.10.2008]
Prävention
Prävention - eine Begriffsklärung.
[26.02.2009]
Psychische Gesundheit
Die psychische Gesundheit steht in einem engen
Zusammenhang mit Risiko- und Problemverhalten bei Kindern und
Jugendlichen. Eine Definition ist aber schwierig.
[15.12.2008]
- Q -
-
R -
Realize-it!
Ein Kurzinterventionsprogramm für Cannabiskonsumenten/innen
mit guten Wirkungen.
[20.03.2009]
Resilienz
Wie können sich Kinder und Jugendliche trotz widriger
Umstände und Lebenserfahrungen zu gesunden Persönlichkeiten
entwickeln? Darauf gibt die Resilienzforschung eine Antwort.
[05.03.2009]
Risiko- und Schutzfaktoren
Wirkungsvolle Prävention beruht auf guter Kenntnis
der relevanten Risiko- und Schutzfaktoren.
[23.03.2009]
- S -
Schule
- welche Prävention?
Schulen fördern die Gesundheit in erster Linie
durch die Entwicklung der kognitiven, sozialen und emotionalen
Kompetenz der Kinder und Jugendlichen.
[23.03.2009]
Schutzfaktoren
Schutzfaktoren spielen in der Prävention eine wichtige
Rolle. Sie können den negativen Einfluss von Risikofaktoren
reduzieren. Wir sprechen dann von der Stärkung der Resilienz.
[23.10.2008]
Selektive Prävention
Die selektive Prävention richtet sich an Personen,
Gruppen oder Kontexte, die ein erhöhtes Risiko für
ein bestimmtes Problem aufweisen.
[11.11.2008]
Soziale Kompetenz
Eine gut ausgebildte soziale Kompetenz erleichtert die soziale
Integration der Jugendlichen.
[27.10.2008]
Suchtprävention
Suchtprävention
kann sich zunehmend auch auf Erkenntnisse aus der Forschung
stützen.
[08.01.2009]
Suizidprävention
Suizid ist nach wie vor die wichtigste Todesursache bei
jungen Menschen. Wichtige Risikofaktoren sind Depression und
mangelnde Unterstützung im Umfeld.
[23.03.2009]
supra-f
Das schweizerische Interventions- und Forschungsprogramm
supra-f bringt
wertvolle Impulse für die Prävention bei gefährdeten
Jugendlichen.
[24.03.2009]
- T -
Tabakprävention
Die meisten erwachsenen Raucherinnen und Raucher haben in ihrer
Jugend zu rauchen angefangen. Wer einmal angefangen hat, kommt
nicht mehr so leicht davon weg. Deshalb will die Prävention
den Beginn des Zigarettenrauchens bei jungen Menschen verhindern.
[24.03.2009]
- U -
Universelle
Prävention
Die universelle Prävention richtet sich an ganze Populationen,
wie z.B. Gesamtbevölkerung, alle Jugendliche, eine ganze
Gemeinde, das ganze Schulhaus.
[11.11.2008]
- V -
VIVA
Ein Erfolg versprechendes Gruppenprogramm für Jugendliche
zur Stärkung der Selbstregulation und des Befindens.
[24.03.2009]
Vorschule
Die Einführung der Vorschule wird in vielen Schweizer
Kantonen diskutiert oder steht vor der Umsetzung. Dies ist ein
wichtiger Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit in der sozialen,
kognitiven und emotionalen Entwicklung der Kinder.
[02.04.2009]
- W -
Websites
zu evidenzbasierter Prävention
Es gibt eine Anzahl
nützlicher englischsprachiger Websites zum Thema evidenzbasierte
Prävention.
[30.03.2009]
- X -
- Y -
- Z -
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